Krankenhaus

Zukunft der Geburtshilfe in Warstein noch ungewiss

Das Krankenhaus will die Geburtshilfe-Station erhalten..

Das Krankenhaus will die Geburtshilfe-Station erhalten..

Foto: Hartwig Sellmann/WN

Warstein.   Ärztlicher Direktor des Maria-Hilf-Krankenhauses widerspricht Gerüchten der Schließung im Frühjahr. Nur noch ein Gynäkologe am Krankenhaus.

Die Zukunft der Geburtshilfe am Warsteiner Krankenhaus ist weiterhin nicht gesichert. „Im Augenblick geht alles weiter so“, widerspricht Dr. Rolf Cramer, Ärztlicher Direktor, auf WP-Anfrage Gerüchten, nach denen eine Schließung der Station bereits im Frühjahr bevorsteht. „Über die weitere Entwicklung im nächsten Jahr kann ich aber noch nichts sagen.“

Zum Jahresende geht mit Dr. Joachim Sattler einer der beiden Belegärzte der Geburtshilfe in den Ruhestand. Allerdings sagte der 71-Jährige zu, den verbleibenden Gynäkologen Dr. Heiner Hölting zumindest an den Wochenenden zunächst weiterhin zu vertreten. Wie lange das so bleibt, ist unklar.

Schwierige Rahmenbedingungen

„Wir arbeiten an einer vernünftigen Lösung“, versichert Rolf Cramer, verweist zugleich aber auf die schwierigen Rahmenbedingungen. In den vergangenen Jahren waren allein in der Umgebung eine ganze Reihe von Geburtshilfestationen geschlossen worden, zuletzt im Frühjahr 2017 in Meschede.

Ziel des Krankenhauses bleibe es, die Station dauerhaft zu erhalten, versichert der Ärztliche Direktor. „Das ist für uns alle ein wichtiges Thema“, betont er, „aber das ist in Teilen auch eine politische Entscheidung.“ Die Geburtshilfe-Station im Warsteiner Krankenhaus war 1962 eröffnet und maßgeblich von Sattler, Hölting und Dr. Günther Roth geprägt worden.

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