Feuerwehr

Brandstiftung in Bochum: Polizei nimmt Ermittlungen auf

Elf Menschen mussten von 70 Einsatzkräften am vergangen Donnerstag aus dem Fenster gerettet werden: Nach einem Kellerbrand in einem Wohnhaus nahe dem Bergbaumuseum ermittelt nun die Polizei.

Elf Menschen mussten von 70 Einsatzkräften am vergangen Donnerstag aus dem Fenster gerettet werden: Nach einem Kellerbrand in einem Wohnhaus nahe dem Bergbaumuseum ermittelt nun die Polizei.

Foto: FUNKE Foto Services

Bochum.  Elf Bewohner musste die Feuerwehr ins Freie retten. Nach einem Hausbrand nahe dem Bergbaumuseum ermittelt die Polizei Bochum wegen Brandstiftung.

Nach dem Kellerbrand in einem Wohnhaus am vergangenen Donnerstagmorgen ermittelt die Polizei Bochum nun wegen Brandstiftung. Aufgrund des Feuers mussten elf Bewohner über die Drehleiter der Feuerwehr ins Freie gebracht werden. 70 Einsatzkräfte waren am Brandort nahe dem Bergbaumuseum im Einsatz.

Gegen vier Uhr gingen am Donnerstagmorgen bei der Feuerwehr mehrere Anrufe von Bewohnern ein, die aufgrund von dichtem Rauch im Treppenhaus sich nicht selbst aus dem brennenden Mehrparteienhaus befreien konnten. Nachdem alle Bewohner der oberen Stockwerke über die Drehleiter der Feuerwehr gerettet und der Brand im Kellerraum gelöscht worden ist, gab der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort an, ein technischer Defekt an einer Waschmaschine dürfe die Brandursache gewesen sein.

Am Freitag, dem Folgetag des Brands, untersuchten Brandsachverständige der Polizei mit einem Sachverständigen den Brandort, teilt die Polizei mit. Zumal dabei keine technische Ursache für den Brand gefunden werden konnte, ermittle das Kommissariat 11 nun wegen fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung. Laut einer Polizeisprecherin dauern die Ermittlungen an.

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