Hoher Besuch

Botschafter von Togo eröffnete Ausstellung in Hamminkeln

Der togolesische Botschafters Komi Bayedze Dagoh, hier mit Robert Graaf, 1. Beigordneter, und Anna Maria Klocke, trugt sich am Freitag in das Goldene Buch der Stadt ein.

Foto: Lars Fröhlich

Der togolesische Botschafters Komi Bayedze Dagoh, hier mit Robert Graaf, 1. Beigordneter, und Anna Maria Klocke, trugt sich am Freitag in das Goldene Buch der Stadt ein. Foto: Lars Fröhlich

Hamminkeln.   Festakt für seine Exzellenz im Rathaus. Die Ausstellung „Komm mit nach Afrika“ beschäftigt sich mit Realität und Wünschen von Kindern in Togo.

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Große Ehre für die Stadt Hamminkeln und den Verein „Togo - Neuer Horizont“: Komi Bayédzè Dagoh, Botschafter der Republik Togo, hatte sich Freitag von Berlin aus auf den Weg nach Hamminkeln gemacht, um die neue Ausstellung des Vereins „Komm mit nach Afrika - Kinder in Togo - Wünsche und Hoffnungen“ im Rathaus-Foyer feierlich zu eröffnen. Bei so hohem Besuch disponierten die Gastgeber flugs um und organisierten einen kleinen Festakt im Ratssaal, mitsamt dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

Und so hieß der MGV Bleib Treu die togolesische Delegation mit einem afrikanischen Lied willkommen, der stellvertretende Verwaltungschef Robert Graaf zitierte mit „Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen“ ein afrikanisches Sprichwort in seiner Begrüßungsrede und der Botschafter pries in seiner Ansprache das Engagement vieler Deutscher und speziell das der Vereinsvorsitzenden Anna Maria Klocke: „Danke für die wunderbaren Werke und die gute Arbeit in Togo. Was von Hamminkeln aus in Togo geschaffen wurde, ist wundervoll.“ Togo könne den Verein zu seinen Freunden zählen, lobte Seine Exzellenz den Einsatz der Menschen in Hamminkeln.

Verein setzt sich seit 2004 für Togolesen ein

„Togo - Neuer Horizont“ setzt sich seit 2004 für eines der ärmsten Länder der Erde ein, hat Mutter-Kind-Kliniken eröffnet, Brunnen auf dem Land angelegt, vergibt Mikrokredite und baut Schulen. Durch Patenschaften werden den Kindern Schulbesuche ermöglicht.

Für die Ausstellung hat der Verein Kinder gebeten, ihre Situation und ihre Wünsche für die Zukunft zu beschreiben. Die Jüngeren haben Bilder gemalt. Und so erzählen die Jungen und Mädchen im Rathausfoyer von ihren Schwierigkeiten, Zeit zum Lernen zu finden, weil sie auf langen Wegen Wasser holen müssen, wie sie sich abends nicht an ihre Bücher setzen können, weil sie keine Lampen haben. Ein Achtklässler fände „ein Fahrrad wünschenswert“, um weniger Zeit auf den Schulweg zu verschwenden. Natürlich hofft der Verein mit der Ausstellung auch, weitere Menschen zu animieren, für die Kinder in Togo zu spenden.

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