Neueröffnung

Die neue Begegnungsstätte in Wesel öffnet im Mai

Ute Zuckermann und Ilka Mainka bereiten das „Mehrgenerationenhaus Bogen“ für den Start vor.

Ute Zuckermann und Ilka Mainka bereiten das „Mehrgenerationenhaus Bogen“ für den Start vor.

Foto: Dennis Freikamp

Wesel.   Das „Mehrgenerationenhaus Bogen“ bietet in den renovierten Räumen an der Pastor-Janßen-Straße Kurse und Treffpunkte für alle Altersklassen.

Ein Mann steckt vorsichtig den Kopf durch die Tür zum Eingangsbereich, in dem sich die Handwerker noch zu schaffen machen. „Ich wollte nur fragen, ob die Computerkurse wieder stattfinden?“ Na klar, versichert man ihm, es geht bald los. Anfragen wie diese erleben die Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses derzeit häufig. „Fast täglich rufen Leute an“, berichtet Ute Zuckermann. Das neue Schild „Mehrgenerationenhaus Bogen“ hängt schon über der Tür, während drinnen die letzten Vorbereitungen für den Neustart der ehemaligen Seniorenbegegnungsstätte in Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) laufen.

Ab Mai öffnen die renovierten Räumlichkeiten, nach und nach werden auch die Gruppen einziehen – alte und neue Angebote werden dann an der Pastor-Janßen-Straße zu finden sein. „Wir haben versucht, mit allen Gruppen Kontakt aufzunehmen“, sagt die Projektkoordinatorin des Mehrgenerationenhauses, Ilka Meinka.

Angebote der Seniorenbegegnungsstätte finden Platz

Denn die Kurse und Angebote der ehemaligen Seniorenbegegnungsstätte sollen wieder an ihrem bisherigen Ort Platz finden – ebenso wie ein Großteil der Angebote des Mehrgenerationenhauses, die vom Birkenfeld in die Stadtmitte verlegt werden. Zum Beispiel das Reparaturcafé an jedem letzten Montag im Monat, das „Singen für Jung und Alt“ oder die Angebote der „Frühen Hilfen“ für Familien. Aus der Dudelpassage wird die Schwangerenberatung in den Bogen verlegt.

Im Werkraum des Kellergeschosses soll es Kreativangebote für Kinder und Erwachsene geben, die Kegelbahn wird ab Juni wieder nutzbar sein. Alle Angebote finden wie geplant in den neuen Räumen ihren Platz, berichtet Ilka Meinka. „Es funktioniert so, wie wir uns das überlegt haben“.

Neuer Boden, neuer Anstrich

Für das erweiterte Angebot wurde die Aufteilung etwas verändert. In den großen, teilbaren Saal wurde ein Flur eingezogen, damit auch der hintere Raum zugänglich ist, ohne andere Gruppen zu stören.

Ansonsten hat sich die Begegnungsstätte hauptsächlich optisch verändert: Der neue Boden sowie die grau und weiß gestrichenen Wände sorgen für mehr Helligkeit, der Eingangsbereich wird durch eine Empfangstheke ergänzt. Das Mobiliar in den Gruppenräumen und im Café soll weiter genutzt werden.

Cafébereich mit Snacks und Kuchen

Der Cafébereich wird auch weiter für die bisherigen Stammtische zur Verfügung stehen, versichert Ilka Meinka. Von 9 bis 17.30 Uhr wird er werktäglich geöffnet sein, hier gibt’s für die Besucher Snacks und Getränke zu erschwinglichen Preisen: Ein Kaffee kostet einen Euro, ein Stück Kuchen 1,20 Euro. Aus der Küche des Mehrgenerationenhauses in Schepersfeld werden auch warme Speisen geliefert: Eine Suppe gibt’s für 2,80 Euro, das Mittagessen ist auf Vorbestellung für 5,50 zu haben.

Die ersten Gymnastikgruppen starten schon in dieser Woche, ab Mai füllt sich das „Mehrgenerationenhaus Bogen“ dann weiter. „Wir hoffen auch auf viele neue Leute und wünschen uns eine bunte Mischung“, sagt Ilka Meinka. Daher will der Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) die neuen Räume in diesem Jahr auch bei „Wesel erleben“ vorstellen und die Türen öffnen.

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