Politik

Die Regierungspräsidentin bringt Geld mit nach Hamminkeln

Strahlende Gesichter: Helmut Wisniewski (USD), Johannes Flaswinkel (Grüne) Bürgermeister Bernd Romanski, Regierungspräsidentin Birgitta Rademacher, Manfred Boshuven (Bauleitplanung), Landtagsabgeordnete Charlotte Quik, Bernd Payer und Jan-Christian Sweers (von links)

Strahlende Gesichter: Helmut Wisniewski (USD), Johannes Flaswinkel (Grüne) Bürgermeister Bernd Romanski, Regierungspräsidentin Birgitta Rademacher, Manfred Boshuven (Bauleitplanung), Landtagsabgeordnete Charlotte Quik, Bernd Payer und Jan-Christian Sweers (von links)

Foto: Sivani Boxall / FFS

Hamminkeln.  Förderung für den Molkereiplatz in Hamminkeln und den Kirchplatz in Dingden. Bürger, Vereine und Unternehmen können sich auch privat beteiligen.

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Regierungspräsidentin Birgitta Rademacher besuchte am Freitagvormittag die Stadt Hamminkeln. Persönlich übergab sie den Zuwendungsbescheid für das Projekt „Kleinere Städte und Gemeinden – Hamminkeln 2030+“ an Bürgermeister Bernd Romanski.

Bei diesen Projekten handelt es sich um die städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbe „Molkereiplatz Hamminkeln“ und „Kirchplatz Dingden“, die mit 120.300 Euro bezuschusst werden.

Die Summe entspricht 60 Prozent der geplanten Kosten „Das Geld ist gut angelegt, weil damit auch die Ideen der Bürger verwirklicht werden“, so die Regierungspräsidentin.

Birgitta Rademacher sagt: „Ein zentraler Platz ist das Herz eines lebenswerten Ortes, wo die Menschen sich treffen und feiern, wo sich das öffentliche Leben abspielt.“ Das stärke den Zusammenhalt und das Heimatgefühl. Die Förderung trage dazu bei, in Hamminkeln und Dingden solche Plätze als „Herz des Ortes“ zu stärken.

Lange konzeptionelle Arbeit

Bürgermeister Romanski freute sich, die „Früchte einer langen konzeptionellen Arbeit ernten und die ersten Projekte auf den Weg bringen zu können“. Im gefalle, dass die tollen Ideen der Bürger dazu beitragen werden, die Stadt lebens- und liebenswert zu erhalten. „Wir profitieren sehr stark von dem bürgerschaftlichen Engagement im Ort“, sagte Romanski.

Jan-Christian Sweers (Bauamt) berichtete, dass die Ausschreibungen für Hamminkeln direkt starten werden. Sobald der Wettbewerb abgeschlossen sei, erfolge der Wettbewerb für Dingden. Ein Teil der jetzt bewilligten Förderung fließt in einen Verfügungsfonds, den die Stadt für die Entwicklungsgebiete in Hamminkeln, Dingden und Mehrhoog eingerichtet hat. Der Fonds soll ermöglichen, dass Bürger, Eigentümer, Einzelhändler, Unternehmen und Vereine auch Geld zu den geplanten Projekten beisteuern können. Auch der Beirat für den Verfügungsfond sei bereits gegründet. Verwaltung und Organisation des Fonds übernimmt die Stadt.

Für den Molkereiplatz von Hamminkeln soll eine gestalterische und funktionale Neuausrichtung gefunden werden, damit sich Bürgerinnen und Bürger dort gern aufhalten. Auch angrenzende Straßen werden in das Konzept einbezogen.

Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit

In Dingden möchte die Stadt die Straßen und Plätze im Bereich Stock­kamp/Thingstraße/Kirchplatz neu gestalten. Ziel ist es, diese zentralen Flächen aufzuwerten und die Verbindung zum Bahnhof über die Straße Stockkamp zu optimieren. Schwerpunkte sind dabei unter anderem Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit, Bodenbelag und Bepflanzung.

Die Ergebnisse der städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbe dienen als Grundlage für die späteren Umgestaltungen. Die Baumaßnahmen sollen ebenfalls durch Mittel der Städtebauförderung finanziert werden. „Sobald die Höhe der Kosten feststeht, werden wir einen Antrag über einen Zuschuss aus der Städtebaufinanzierung stellen“, so Romanski.

Höchstmögliche Förderung

Die Frage nach der Höhe vermochte Rademacher nicht zu beantworten: „Ich kann versprechen mich zu bemühen, die höchstmögliche Förderung für Sie zu erreichen, aber mehr kann ich leider nicht sagen“, bedauerte die Regierungspräsidentin Birgitta Rademacher.

Bürgermeister Bernd Romanski erklärte: „Die Zuwendung der Fördergelder zeigt, wie wichtig das Erstellen eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts war. Die weitere Entwicklung der zentralen Punkte in den größeren Ortsteilen führt zu höherer Attraktivität.“

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