Auszeichnung

Ehrung für vorbildliche Klimaschützer aus Hamminkeln

Bei der Übergabe der Hamminkelner Klimaschutzpreise (von links): Bürgermeister Bernd Romanski die Preisträger Verena Hankeln, Hendrik Bastek, Melanie Hübers und Ruth Valk, Sabine Lage-Rüsken sowie Simone Ehlen (Leiterin der Innogy-Region Rhein-Ruhr) und Klimaschutzmanagerin Mandy Panoscha.

Bei der Übergabe der Hamminkelner Klimaschutzpreise (von links): Bürgermeister Bernd Romanski die Preisträger Verena Hankeln, Hendrik Bastek, Melanie Hübers und Ruth Valk, Sabine Lage-Rüsken sowie Simone Ehlen (Leiterin der Innogy-Region Rhein-Ruhr) und Klimaschutzmanagerin Mandy Panoscha.

Foto: Erwin Pottgiesser / FFS

Hamminkeln.  Verena Hankelns Idee rettet mehrere Bäume, Brüner Grundschule animiert Kinder und auch die Firma Bastek schützt die Umwelt.

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„Wir sind ein großer Freund und Befürworter von aktiven Maßnahmen der Bürger“, lobte Hamminkelns Bürgermeister Bernd Romanski bei der Übergabe des gemeinsamen Klimaschutzpreises des Energieunternehmens Innogy und der Stadt Hamminkeln.

Diese Auszeichnung sei zum Wohle unserer Umwelt deutlich besser geeignet, als den Klimanotstand auszurufen. dann aber nicht danach zu handeln.

Das Engagement von Verena Hankeln wurde mit dem ersten Platz sowie 1250 Euro Preisgeld belohnt: Die umweltbewusste Bürgerin hatte während der Dürreperiode im Sommer aus kaputten Planschbecken Wassersäcke genäht, die für die Bewässerung von 16 Bäumen am Postweg in Dingden sorgten und diese damit vor dem Vertrocknen bewahrten. „Mich haben besonders die innovativen Ansätze der einzelnen Projekte beeindruckt“, erklärt Romanski dazu.

Grundschüler werden selbst aktiv

Platz zwei und 750 Euro gingen an die Hermann-Landwehr-Grundschule in Brünen. Wie Schulleiterin Ruth Falk erläuterte, wurden die Kinder durch Umweltbildung für den Klimaschutz sensibilisiert – unter anderem durch regelmäßige Besuche im Schermbecker Schulwald, wo die Kinder Bäume pflanzten. „Beim Klimaschutz muss man schon die Jüngsten abholen“, unterstützt dies der Bürgermeister.

Dritter wurde die Firma Bastek Holz- und Trockenbau. Bei der Erstellung von Holzrahmenbauhäusern in Trockenbauweise werden Bauzeit und Kosten minimiert. Holz ist nachwachsender Rohstoff, der zu optimaler Wärmedämmung und niedrigen Energiekosten beiträgt. Romanski ergänzt dazu: „Diese Bauweise bedeutet weniger Kiesabbau – also genau das, was wollen wir.“

Gemeinsame Vierte wurden Sabine Lage-Rüsken für den Bau eines Storchennestes samt Platz zum Verweilen in der Bauernschaft Kesseldorf, Katja Gronau für ihren klimaneutralen Frisörsalon sowie die Freiwillige Feuerwehr Dingden für diverse Umweltschutzmaßnahmen.

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