Gastronomie

Fährhaus in Wesel-Bislich: Im Frühjahr soll’s weiter gehen

Das Fährhaus am Rhein in Wesel-Bislich soll neu verpachtet werden.

Das Fährhaus am Rhein in Wesel-Bislich soll neu verpachtet werden.

Foto: Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Wesel.  Verpächterin Antje Brdaric ist auf der Suche nach einem neuen Betreiber für das Fährhaus. Es soll wieder zum Anlaufpunkt für Ausflügler werden.

Erst vor gut einem Jahr hat im Bislicher Fährhaus am Rhein das französische Restaurant L’Auberge St. Honoré eröffnet. Doch das Konzept der Düsseldorfer Betreiber hat nicht funktioniert, selbst im vergangenen Sommer hatte das Fährhaus schließlich nur noch sonntags geöffnet, seit einigen Wochen bleibt es ganz geschlossen.

Auf der Facebook-Seite der Betreiber, die zwei weitere Restaurants in Düsseldorf unterhalten, gibt es keinen Hinweis darauf, auch der Anrufbeantworter verkündet noch die früheren Öffnungszeiten. Antje Brdaric, Besitzerin des Fährhauses, bestätigt auf NRZ-Anfrage, dass der Pächter sich aus dem Lokal zurückziehen möchte. Sie ist bereits auf der Suche nach einer Nachfolgelösung – eine, die bei den Gästen ankommt.

Das Fährhaus soll wieder gutbürgerliche Küche und Kuchen servieren

„Es gibt bereits Interessenten, aber noch habe ich die Schlüssel nicht zurück“, erklärt die Verpächterin. Das Haus hat eine lange Geschichte und befindet sich seit vielen Jahren in Familienbesitz. Antje Brdaric liegt bei einer Neuvermietung nach eigener Aussage vor allem daran, dass das Fährhaus als Gaststätte in der bisherigen Form erhalten bleibt. Hier gibt es mehr aus Wesel, Hamminkeln und Schermbeckhier gibt es mehr aus wesel, hamminkeln und schermbeck

Den Umbau zu Wohnungen oder eine andere Nutzung möchte sie nicht. Besondern bei den vielen Ausflüglern ist das idyllisch gelegene Lokal am Rheinufer beliebt und seit Jahren bekannt.

Noch keine Entscheidung über Nachfolge

Den Verpächterin schwebt vor, wieder einen Betreiber zu finden, der gutbürgerliche Küche, kleine Speisen sowie Kaffee und Kuchen anbietet. Noch sei aber keine Entscheidung über eine Nachfolge gefallen, versichert Antje Brdaric. „Es muss einfach passen“, sagt sie. Doch bis zur kommenden Saison im März, da gibt sie sich optimistisch, wird auf jeden Fall eine Lösung gefunden sein und das Lokal wieder öffnen. (rme)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben