Foto-Reise

Fotograf Hovest kann mit seinem Naturschutz-Projekt starten

Die Reise geht für York Hovest und sein Team zunächst in die Karibik.

Foto: Rainer Raffalski

Die Reise geht für York Hovest und sein Team zunächst in die Karibik. Foto: Rainer Raffalski

Wesel/München.   York Hovest hat die Kampagne zum Projekt „100 Days of Oceans – Heroes of the Sea“ erfolgreich abgeschlossen. Nächste Station ist die Karibik.

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Es waren drei bewegende Wochen für den aus Wesel stammenden Fotografen York Hovest, der mittlerweile in München lebt. Im Rahmen seines Naturschutz-Fotoprojekts „Die Helden der Meere“ versuchte er 93 000 Euro zur Realisierung seiner Dokumentation zu sammeln (die NRZ berichtete). Die Spender blieben allerdings lange Zeit aus, was sich einige Tage vor Ablauf der Frist änderte. Jetzt war er erfolgreich und sammelte sogar über 100 000 Euro für sein Projekt ein.

Lange Zeit war Hovest weit von seinem Traumziel entfernt und glaubte schon nicht mehr daran, dass es klappen könnte. Ohne Ankündigung kam eine Einladung zur DLD-Konferenz (Digital Life Design) in München – einer Plattform für Menschen, die die Welt verändern möchten. „Ich wurde empfohlen und bekam kurzfristig einen Anruf von Burda und wurde als Überraschungsgast auf die Bühne geladen. Daraus resultierend bekam ich dann auch mehrere Einladungen zum Weltwirtschaftsforum nach Davos in der Schweiz“, erzählt Hovest. Am Ende sollten es diese beiden Veranstaltungen sein, die sein Projekt finanzierten. Mehrere Beträge über 5 000 und 8 500 Euro gingen auf der Spendenwebseite ein. „Über 60 000 Euro habe ich nach den Veranstaltungen zugesagt bekommen“, so Hovest begeistert. „Das war eine Achterbahn der Gefühle.“

Team steht in den Startlöchern

Jetzt geht es mit großen Schritten weiter. „Das ganze Projekt ist schon fertig durchgeplant und das Team steht in den Startlöchern. Die Expeditionen finden jetzt statt“, erklärt Hovest. Los geht es im Frühjahr. Zuerst in die Karibik zur Dokumentation des Projekts „Plastic Bank“ von David Katz. „Dort reisen wir zu den am schlimmsten vermüllten Gebieten unserer Erde“, so der Fotograf. Danach geht es im Juni nach Spitzbergen zum Alfred-Wegner-Institut und dann weiter nach Mexiko, um die Helden rund um die Weißen Haie zu begleiten. Nach diesen Expeditionen führt die Reise aber noch weiter um die Welt, bis alle Helden der Meere dokumentiert sind.

Im Herbst 2019 möchte Hovest seinen Bildband unter dem Namen „100 Days of Oceans – Heroes of the Sea“ veröffentlichen. Zum Jahreswechsel 2019/2020 soll dann auch der Dokumentarfilm folgen.

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