Umwelt

Quecksilber-Fund: Kanufahren und Schwimmen wieder erlaubt

Industrietaucher zogen nach dem Fund Proben. Inzwischen ist das Wasser untersucht und zum Teil wieder freigegeben.

Industrietaucher zogen nach dem Fund Proben. Inzwischen ist das Wasser untersucht und zum Teil wieder freigegeben.

Foto: Petra Bosse / NRZ

Kreis Wesel.  Quecksilber ist am 14. August in der Lippe bei Dorsten gefunden worden. Inzwischen gibt das LANUV Entwarnung, nur für Angler gilt das nicht.

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Bei der Substanz, die am Mittwoch in der Lippe bei Dorsten gefunden wurde, handelt es sich um Quecksilber. Sie konnte noch am selben Abend entfernt werden. Die vom Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) und vom Lippeverband an der Fundstelle und im weiteren Verlauf der Lippe genommenen Wasserproben sind nunmehr analysiert. Die Ergebnisse geben keinerlei Hinweise auf eine ungewöhnliche Belastung des Lippewassers. Kanufahren und Schwimmen sind deshalb wieder möglich.

Das Angelverbot, das das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen für den Bereich Hervester Brücke (Dorfstraße) flussabwärts bis zur Kreisgrenze (Kreis Wesel) ausgesprochen hat, bleibt weiterhin bestehen. Vom Verzehr von Fischen, die in diesem Bereich gefangen worden sind, wird abgeraten. Die Untersuchung der Fische auf Quecksilber ist noch nicht abgeschlossen.

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