Natur

Mäusebussard greift im Aaper Busch in Wesel Jogger an

Der NABU-Kreisvorsitzende Peter Malzbender mit einem Mäusebussard, der ausgewildert wird.

Der NABU-Kreisvorsitzende Peter Malzbender mit einem Mäusebussard, der ausgewildert wird.

Foto: Volker Hartmann / ffs

Schnell laufende Menschen und Hunde sind besonders gefährdet, wenn der Mäusebussard seinen Nachwuchs verteidigt. Hände auf den Kopf, ist ein Rat.

Wesel. Bereits zwei Jogger haben sich innerhalb kurzer Zeit beim Naturschutzbund (NABU) Kreis Wesel gemeldet, weil sie im Aaper Busch in Obrighoven von einem Mäusebussard attackiert worden sind und bitten ihn um Hilfe. Die kann der NABU zwar nicht leisten, dafür aber aufklären. Es sei typisch, wenn der Nachwuchs flügge werde, teilt ihr Vorsitzender Peter Malzbender mit, und sagt: „Kein Grund zur Panik.“

Gefährlicher Schnabel und scharfe Krallen

In zwei bis drei Wochen sei das aggressive Verhalten der gestressten Eltern vorbei. Bis dahin rät der Naturschützer dazu, die Hände schützend über den Kopf zu halten, wenn der Mäusebussard im Anflug ist. Dann passiere auch nichts. Sonst könnte es Verletzungen durch den Schnabel oder die Krallen des Greifvogels geben. Zudem weist Malzbender darauf hin, dass durchaus auch Hunde vom Mäusebussard angegriffen werden können. Das sei vor allem dann der Fall, wenn sie weit vor ihrem Besitzer unterwegs sind. Die Vierbeiner würden von den Vögeln als Bedrohung empfunden. Also auch hier unbedingt auf der Hut sein und aufpassen.

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