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Mandy Panoscha ist Hamminkelns neue Klimamanagerin

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Mandy Panoscha ist die neue Klimamanagerin der Stadt und viel mit dem Rad unterwegs.

Mandy Panoscha ist die neue Klimamanagerin der Stadt und viel mit dem Rad unterwegs.

Foto: Veit Ellerbrock

Hamminkeln.   Bei der Stadt waren 23 Bewerbungen eingegangen, obwohl die Stelle nur noch 14 Monate läut. Die 27-Jährige punktete mit Stadtplanungskenntnissen.

Mandy Panoscha ist die neue Klimamanagerin der Stadt Hamminkeln. Sie übernimmt den Posten von Alexander Ehl, der bekanntlich auf eine unbefristete Stelle in Viersen gewechselt ist. Unbefristet ist bei der Neubesetzung ein Stichwort. Denn die Stelle in Hamminkeln ist auf 14 Monate befristet, dann läuft das Landesprogramm aus. Das hatte der Stadt im Vorfeld ein wenig Kopfzerbrechen bereitet.

„Wir waren anfangs skeptisch“, sagte Bürgermeister Bernd Romanski bei der Vorstellung zum Thema Neubesetzung: „Aber wir hatten 23 Bewerber. Andere Kommunen hatten keinen Bewerber.“ Eine beachtliche Zahl angesichts der kurzen Laufzeit. Die allerdings nicht zwangsläufig enden muss, denn wie Thomas Michelis von der Stadt zu berichten wusste, wird es wohl eine Anschlussförderung geben, die die Stadt beantragen könnte.

„Es ist spannend, das vieles umgesetzt wird“

In Hamminkeln habe sie das Klimakonzept gereizt: „Es ist spannend, dass hier vieles umgesetzt wird“, sagt Mandy Panoscha. Eigentlich aus Nienburg an der Weser kommend, hat sie in Göttingen ihren Bachelor und in Bochum ihren Master im Stadt- und Regionalentwicklungsmanagement mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeografie und Sozialgeografie gemacht. Oder besser fast, denn ihre Masterarbeit muss sie noch in den nächsten Wochen abgeben. Darin geht es um Erfolgsfaktoren bei „Start ups“ in Bochum.

Der Schwerpunkt im Bereich Stadtplanung war auch für Bürgermeister Romanski mit ein Einstellungskriterium, denn allein „Klimaschutz ist kein Erfolgsfaktor“, sondern müsse direkt in die Stadtplanung mit eingebunden werden. Die Neu-Ringenbergerin, die nun mit den Fahrrad zum Rathaus radeln kann, will weiter an der Umsetzung des Klimakonzepts arbeiten und natürlich auch die Projekte von Alexander Ehl weiterführen.

Radwege werden künftig eine große Rolle spielen

Doch die letzten Wochen hatte sie erst einmal mit dem Stadtradeln zu tun, das Hamminkeln bekanntlich auf Kreisebene in allen drei Kategorien gewonnen hat. Überhaupt werden Radwege künftig noch eine Rolle in ihrer Arbeit spielen, ist sich Romanski sicher. Denn zum einen möchte die Stadt gerne ihre Radwege auf Vordermann bringen. Und zum anderen, auch wenn das noch Zukunftsmusik ist, gerne beim angedachten Radschnellweg von Arnheim nach Oberhausen einen Rolle spielen. Und dann könnte man ja vielleicht gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn die Streckenführung an der Betuwelinie entlang ginge, sinnierte der Bürgermeister bei der Vorstellung der Klimamanagerin vor sich hin. Stichwort: Zuwegung. Aber das ist eine andere Geschichte.

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