Kunst

Oh Wunder! Das kommt Alfred Grimm aus Hünxe in die Tüte

Alfred Grimm gibt einen ersten Hinweis, was man in seinen Kunstwundertüten wohl finden mag

Alfred Grimm gibt einen ersten Hinweis, was man in seinen Kunstwundertüten wohl finden mag

Foto: Markus Joosten / FFS

Hünxe/Dinslaken.  Der Hünxer Künstler bietet ab sofort eine limitierte Edition mit Erinnerungsstücken an seine Ausstellungen an.

Alfred Grimm bringt eine limitierte Edition mit Ausstellungsplakaten, Flyern und Postkarten aus seinem reichen Fundus heraus. Die NRZ sprach mit ihm über Kunst in Tüten.

Herr Grimm, Sie legen Ihre neue Edition als Kunstwundertüte auf. Was brachte Sie auf diese Idee?

Ich habe in meinem Atelier Print-Medien zu meinen Ausstellungen gesichtet und sortiert. Und dann, in einem völlig anderen Kontext, über eine Showveranstaltung gelesen: „Der Abend war wie eine große Wundertüte.“ Da kam mir die Idee zu den Kunstwundertüten: Mit einer Tüte voller unerwarteter, kleiner Gaben kann man auf Entdeckungsreise und Spurensuche meiner Ausstellungen gehen.

Was kommt bei Ihnen in die Tüte?

Es werden 20 Einzelstücke sein: Flyer, Einladungen, Postkarten zu diversen Ausstellungen und ein Plakat. Zwei ausgewählte Stücke werden signiert sein.

Und was kommt Ihnen nicht in die Tüte?

Kataloge und Originalkunstwerke von mir wird man in der Edition nicht finden.

Was macht eine Wundertüte zur Wundertüte?

Das Material. Ich habe lange danach gesucht, Umschläge aus Pergamin zu finden, die vom Material an das Pergamentpapier erinnern, aus denen früher, in meiner Kindheit, Wundertüten hergestellt wurden. Unter dem Pergamin schimmern von beiden Seiten bunte Collagen mit den Schriftzügen „Alfred Grimm“ und „Kunstwundertüte“ durch, die ich für diesen Zweck erstellt habe. Dahinter ist der eigentliche Inhalt verborgen.

Wieviel dieser Kunstwundertüten wird es geben?

Die Auflage beträgt 30 Stück zuzüglich sieben Künstlertüten.

Und werden sich Käufer wundern, wenn sie den Inhalt untereinander vergleichen?

Nein. Alle Tüten werden den gleichen Inhalt haben. Sie sind signiert und dienen beim Versand gleich als frankierte Versandumschläge.

Wecken Wundertüten bei Ihnen ganz persönlich Erinnerungen?

Auf jeden Fall. Und bei meiner Frau Barbara ebenfalls. Ich bin ja in Lohberg aufgewachsen und da, wo heute die Blaue Bude ist, war früher ein echter Kiosk. Da gab es Wundertüten, gefüllt mit Süßigkeiten und Brausepulver für 10 oder 20 Pfennig. Damit bin ich aufgewachsen.

Die Fragen an Alfred Grimm stellte: Bettina Schack

Alfred Grimms „Kunstwundertüten“ können per E-Mail an alfredgrimmkunst@t-online.de bestellt werden. Sie kosten pro Exemplar 35 Euro inkl. Versand. Die Edition ist auf 30 Stück limitiert, es gilt die Reihenfolge des digitalen Posteingangs.

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