Kirchenkonzert

Schöne Gospelstimmen in Wesel-Flüren

Die „New Gospel Voices“, hier ein Foto des Jahreskonzertes im vergangenen Jahr, begeisterten wieder in der evangelischen Kirche in Flüren.

Die „New Gospel Voices“, hier ein Foto des Jahreskonzertes im vergangenen Jahr, begeisterten wieder in der evangelischen Kirche in Flüren.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Wesel.  Der Chor „New Gospel Voices“ gestaltete einen Konzertabend in der Evangelischen Kirche.

Seit vielen Jahren ist die Evangelische Kirche Flüren an der Marsstraße die Heimat des Gospelchores „New Gospel Voices“. Ein Höhepunkt ist das im Herbst stattfindende Jahreskonzert. Auch dieses Mal war die Kirche wieder voll besetzt beim Konzert unter dem Motto „Old Church Choir“.

Viele junge Stimmen

Eigentlich ein Thema, das nicht gerade zu diesem Chor passt, denn viele junge und gute Stimmen gestalteten einen wunderbaren Gospelabend. Es ging jedoch vielmehr um das Thema rund um die Kirche, den Glauben an Jesus Christus und an die Lobpreisung des Herrn. Der Chor hatte sich intensiv vorbereitet. Sogar ein spezielles Probenwochenende mit Stimmtraining gehörte dazu. Unter dem großen Kreuz ganz vorne in der Kirche hatte der Chor mit seinen 31 Sängerinnen und Sängern Aufstellung genommen. Die Chorleitung hatte Garrelf Hagedorn, seines Zeichens auch Kreischorleiter im Sängerkreis Wesel. Er hatte das Programm zusammengestellt.

In Originalsprache und a cappella

In seiner kurzen Begrüßung sagte der Pfarrer der Gemeinde, Winfried Junge, dass er sehr stolz auf diesen Chor sei. Er habe ihn schon bei den Proben bewundern können. In der Tat kann man der gleichen Meinung sein. Es gab ein ausgesprochen gutes Konzert, auch wenn die bekannten Gospellieder nicht vorkamen. Vielmehr wurden Gospelsongs von modernen Tondichtern dargeboten. Mike Rogers und Mat Redman gehörten dazu. Das Besondere war, dass alle Songs in Originalsprache und a cappella gesungen wurden.

Einstimmig bis fünfstimmig

Die Lieder handelten beispielsweise von der Anbetung des Herrn und von Jesus am Kreuz. Titel wie „We pray“, „Wonderful merciful saviour“, „Lord hold me“ oder „Let me fly“ und das Mottolied „Old church choir“ waren nur einige davon. Schön stilistisch gesungen, mal einstimmig bis hin zum fünfstimmigen Chorgesang, alles war hart geprobt worden, mal inniglich, mal mit kräftigem Ausdruck. Das macht Gospel so attraktiv und lässt immer mehr Gospelchöre entstehen. Lediglich zwei deutsche Lieder („Herr, im Glanz deiner Majestät“ und „Ich will dich anbeten“) kamen im Programm vor.

Drei Zugaben

Auch „Morning has broken“, eine Melodie, die Cat Stevens weltberühmt machte, das der Chor gleich zu Anfang sang, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Insgesamt 17 Stücke trug der Chor in seinem rund eineinhalbstündigen Konzert vor. Am Schluss standen alle Besucher auf und spendeten reichlich Beifall und so blieb dem Chor nichts anderes übrig, als noch drei Zugaben zu geben. Alle hatten ein schönes Konzert mit erleben dürfen.

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