Straßenverkehr

SPD Wesel will gefährliche Kreuzung entschärfen

An der Kreuzung Emmericher Straße und Ackerstraße konnt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.

An der Kreuzung Emmericher Straße und Ackerstraße konnt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Wesel.  Die Fußgängerampel an der Kreuzung Emmericher Straße und Ackerstraße soll über Induktionsschleifen gesteuert werden.

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Die SPD-Fraktion Wesel kritisiert, dass sich an der gefährlichen Kreuzung Emmericher Straße/Ackerstraße nichts tue und die Polizei sowie Straßen NRW es kategorisch ablehnen, Tempo 50 auf der Emmericher Straße zuzulassen. Die Bürger und die vielen Schüler, die diese Kreuzung täglich überqueren müssen, hätten ein Anrecht auf Schutz und eine angemessene Möglichkeit, die Kreuzung zu überqueren. „Es ist keine akzeptable Lösung jahrelang auf einen vielen Millionen Euro teuren Umbau der Kreuzung zu warten, um dann eventuell eine Ampelanlage zu installieren“, findet die SPD.

Schnelle Lösung für mehr Sicherheit

Stattdessen schlagen die Sozialdemokraten im Rahmen eines Versuchs folgende schnelle Lösung vor: Die bestehende Fußgängerampel wird über beidseitige Induktionsschleifen auf der Ackerstraße gesteuert. Das bedeutet: 1. Auf der Ackerstraße, vom Tannenhäuschen aus kommend, wird eine Induktionsschleife in die Straße verlegt. Sobald Autos oder Fahrräder diese Schleife betätigen, schaltet die Fußgängerampel auf Rot.

2. Auf der Ackerstraße aus Richtung Feldmark wird eine Induktionsschleife für Linksabbieger und Fahrtrichtung geradeaus gelegt, die ebenfalls die Fußgängerampel beeinflusst. Der Vorteil dieser Lösung sei, dass der Verkehr auf der Emmericher Straße unbeeinflusst zu über 90 % frei fließen könne. Nur in den Stoßzeiten des Schülerverkehrs und gelegentlich bei Anforderung von Pkw wird die Ampel geschaltet.

Bürgermeisterin soll sich bei Straßen NRW einsetzen

Die SPD appelliert an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, sich bei Straßen NRW und wenn nötig, bei Verkehrsminister Wüst für „diese kreative, praktische und zudem kostengünstige Lösung im Rahmen eines Versuchs einzusetzen.“

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