Verkehr

Strom tanken am Evangelischen Krankenhaus in Wesel

Stadtwerkechef Franz Michelbrink (Zweiter von links) und Krankenhausgeschäftsführer Rainer Rabsahl (rechts daneben) bei der Einweihung der E-Ladesäulen vor dem Evangelischen Krankenhaus in Wesel.

Stadtwerkechef Franz Michelbrink (Zweiter von links) und Krankenhausgeschäftsführer Rainer Rabsahl (rechts daneben) bei der Einweihung der E-Ladesäulen vor dem Evangelischen Krankenhaus in Wesel.

Foto: evangelisches krankenhaus Wesel

Wesel.  Strom aus der Steckdose wird für Autofahrer wichtiger. Jetzt können Elektroautos auch am Evangelischen Krankenhaus in Wesel aufgeladen werden.

E-Mobilität wird für die Stadtwerke Wesel immer wichtiger. Jetzt gibt es am Evangelischen Krankenhaus (EVK) eine neue Ladesäule, die das Angebot im Stadtgebiet erweitern soll. „Unser Ziel ist es, die Stadt Wesel und die wichtigen Institutionen mit Ladesäulen zu versorgen. Damit unterstützen und fördern wir den Ausbau der Elektromobilität“, sagt Stadtwerkechef Franz Michelbrink. Man wolle stärker in den Markt der E-Mobilität einsteigen, so der Tenor. Entsprechend sei das Krankenhausgelände als idealer Baustein in der Ausweitung des Ladesäulenangebotes anzusehen.

Stark frequentierter Standort

„Der stark frequentierte Standort EVK ist sicherlich besonders interessant innerhalb der Ladesäulen-Strategie der Stadtwerke, insbesondere für Pendler“, sagt EVK-Geschäftsführer Rainer Rabsahl. Bisher kann in Wesel Strom an der Fluthgrafstraße, und für Stadtwerke-Kunden auf dem Parkplatz des Unternehmens an der Emmericher Straße „nachgezapft“ werden. Bis August sollen noch vier weitere Standorte hinzukommen: Bismarckstraße nahe Kreisel, Parkplatz Rheinpromenade an den Bahnschienen, Heubergbad und Esplanade Höhe Stettiner Straße.

Ökostrom aus dem öffentlichen Stromnetz

Die Ladesäule am EVK wird mit Ökostrom aus dem öffentlichen Stromnetz versorgt. Dafür wurde eigens eine 65 Meter lange Leitung auf dem Grundstück verlegt. Große blaue Piktogramme auf dem Asphalt des Krankenhaus-Parkplatzes zeigen den Autofahrern deutlich an, dass hier rund um die Uhr Strom geladen werden kann. Für die Dauer von einer Stunde ist das Parken während des Tankvorganges kostenlos.

Bei der neuen Ladesäule handelt es sich um das Modell EBG compleo Highline mit zweimal 22kW Ladeanschluss mit je einem Typ 2-Stecker.

16.000 Euro hat die Errichtung der Ladesäule gekostet. Der Bund förderte die Maßnahme mit 3.560 Euro. Geladen wird vorübergehend noch mittels einer RFID-Karte, die von den Stadtwerken Wesel (SWW) freigeschaltet wird. Die Karte kostet 15 Euro/Monat für Stromkunden und 25 Euro/Monat für Nichtstromkunden der SWW. Voraussichtlich ab Oktober wird das Laden ohne Karte möglich sein, per Handywebseite kann dann mittels einer Kreditkarte bezahlt werden.

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