Wildwechsel

Schermbeck: Hirsch stirbt bei Zusammenstoß mit Auto

Wildwechsel-Schilder sollten unbedingt beachtet werden.

Wildwechsel-Schilder sollten unbedingt beachtet werden.

Foto: Martin Schutt / picture alliance / dpa

Schermbeck.  In Schermbeck gab es am Sonntag einen Wildunfall. Die Polizei nimmt das zum Anlass, um vor den Gefahren in der Dunkelheit zu warnen.

In jedem Jahr warnt die Polizei vor verstärktem Wildwechsel in der dunklen Jahreszeit. Diesmal nehmen die Beamten einen Unfall vom vergangenen Sonntag zum Anlass, erneut auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen.

Es war gegen 21.15 Uhr, als es auf der Bundesstraße 58 (Weseler Straße) in Schermbeck zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Hirsch kam. Zwei niederländische Schwestern im Alter von 22 und 25 Jahren waren mit einem Kleinwagen in Richtung Autobahn 3 unterwegs, als ihnen zwischen den Einmündungen Malberger Straße und Wachtenbrinker Weg ein ausgewachsener Hirsch vor das Fahrzeug lief.

Die Fahrerin bremste noch stark ab, kam nach der Kollision mit dem Tier allerdings mit dem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Beide Fahrzeuginsassen konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und blieben glücklicherweise unverletzt. Der vom eintreffenden Jagdpächter auf sieben Jahre geschätzte Hirsch erlag seinen Verletzungen am Unfallort.

Landstraßen an Feldern und in Wäldern

Die Polizei appelliert an alle Fahrzeugführer, in der Dunkelheit und Dämmerung besonders vorsichtig und aufmerksam zu fahren sowie die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen. Auf Landstraßen, die an weitläufige Felder und Wälder grenzen, ist die Gefahr des Wildwechsels besonders hoch.

Zudem mahnt die Polizei: Wildtiere sind oft in Gruppen unterwegs. Wo ein Wildtier über die Straße läuft, könnten auch noch weitere die Straße queren. (red)

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