Pandemie

Wesel: Die Bewohner des Seniorenheims St. Lukas sind geimpft

Die Bewohner von St. Lukas wurden auf ihren Zimmern geimpft.

Die Bewohner von St. Lukas wurden auf ihren Zimmern geimpft.

Foto: Pro Homine

Wesel  Auch bei den Einrichtungen von pro homine laufen nun die Impfungen an. Die Bewohner und Mitarbeiter sind froh um den Schutz

Die Impfung gegen das Coronavirus in der ersten Senioreneinrichtung der pro homine ist am Mittwoch erfolgreich verlaufen. In St. Lukas Wesel ließen sich 126 Personen den Impfstoff verabreichen: 62 Bewohner und 64 Mitarbeiter. Dies entspricht einer Impfquote von jeweils etwa 80 Prozent. „Das ist ein sehr guter Wert. Wir sind froh, dass die Impfungen jetzt in unseren Häusern stattfinden können und danken allen, die uns dabei unterstützen“, sagte Josef Reining, stv. Geschäftsführer der pro homine Senioreneinrichtungen. Erleichtert über den guten Verlauf der Aktion war auch Silke Leidereiter, Haus- und Pflegedienstleiterin in St. Lukas.

Dort nahmen Hausärztin Dr. Gudrun Kuliga und Dr. Martin Wevers (beide haben ihre Praxen in der Feldmark) die Impfungen vor. „Das ist ein historischer Moment“, sagte Dr. Kuliga und betonte, die Impfung sei „alternativlos“. Dr. Wevers begründete sein Engagement mit den Worten: „Ich verabreiche die Impfungen, damit die Pandemie so schnell wie möglich vorübergeht und wir alle bald wieder ein normales Leben führen können.“

Impfdosen in der Kapelle aufbereitet

Aufbereitet wurde der Impfstoff (21 Dosen) von den Medizinischen Fachangestellten Güldizer Samhal (Praxis Wevers) und Elfi Breitenstein (Praxis Kuliga). Am Rande: Die Aufbereitung wurde in der Kapelle von St. Lukas vorgenommen – vielleicht ist das als Symbol für eine segensreiche Tätigkeit zu deuten…

Die Mitarbeiter wurden im Erdgeschoss geimpft. Die Erste war Ruth Korthauer aus der Verwaltung. Dafür gab es spontanen Applaus, und sie freute sich: „Das ist wie Weihnachten.“ Die Bewohner erhielten die Impfung auf ihren Zimmern, unter ihnen die 92-jährige Margarete Braff. Für sie gab es keinen Zweifel daran, sich impfen zu lassen: „Was sein muss, muss sein.“

Die zweite Impfung gibt es in drei Wochen

In genau drei Wochen folgt für alle, die jetzt dabei waren, die abschließende zweite Impfung, erst dann ist der Schutz vollständig. Sechs Bewohner, die aktuell an Corona erkrankt sind, konnten zum Auftakt nicht geimpft werden.

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