Gesundheit

Beim WAZ-Medizinforum in Witten geht es um Gallensteine

Modernste Verfahren werden bei Gallenstein-Operationen angewendet.

Modernste Verfahren werden bei Gallenstein-Operationen angewendet.

Foto: Lars Heidrich/Funke Foto services

Witten.  Wie man Gallensteine loswird, mit oder ohne OP, erfährt man beim Medizinforum der WAZ Witten am 5. Juni. Mehrere Spezialisten sind angesagt.

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Mit einer steinigen Angelegenheit befasst sich das WAZ-Medizinforum der Wittener Lokalredaktion am Mittwoch, 5. Juni. Diesmal geht es um Gallensteine. Zu Gast sind wir m Evangelischen Krankenhaus. Dort sprechen Fachärzte über die „moderne Diagnostik und Therapie eines alten Problems“.

Moderne Diagnostik und nicht operative Möglichkeiten bei Gallensteinleiden

Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Dr. Mario Iasevoli, wird in das Thema einführen und mit seinem Oberarzt Gholam Abass Dehzad über moderne diagnostische und nicht operative therapeutische Möglichkeiten einer Gallensteinbehandlung reden. Wie sich die Erkrankung in der Praxis darstellt, erläutert die Internistin Dr. Evelyn Luhrenberg von der Gemeinschaftspraxis Innere Medizin. Und wenn doch operiert werden muss? Über zeitgemäße operative Therapie bei Gallensteinen informieren Matthias Blase, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und sein Oberarzt Torsten Hüber.

Die Galle hilft dem Körper, fetthaltige Gerichte besser zu verdauen. Für Gallensteine gibt es mehrere Gründe. „Hauptsächlich spielt natürlich die Ernährung eine Rolle“, sagt Dr. Evelyn Luhrenberg. Dazu zählen fette Speisen. „Wenn man sich ballaststoffarm ernährt, also zum Beispiel wenig Rohkost isst, ist das Risiko ebenfalls größer.“ Gallensteine könnten auch nach Fastenkuren auftreten. Übergewicht sei ebenfalls ein hohes Risiko. Kommt noch Bewegungsmangel hinzu, bestehe die Gefahr von Gallenkolliken.

Bei wiederholten Kolliken wird die Gallenblase entfernt

„Die Galle dickt ein und es entstehen Steine.“ Bei wiederholten Kolliken sei es nötig, die Gallenblase mit den Steinen darin zu entfernen. Ein Zertrümmern sei nicht mehr gängige Praxis. In mehr als 75 Prozent der Fälle seien die Gallensteine aber „stumm“, „das heißt der Patient ist beschwerdefrei und eine OP nicht nötig. Dr. Luhrenberg: „Dann nimmt der Patient sie irgendwann mit in den Himmel.“

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