Politik

Bürgerkreis Herbede fordert Verbesserungen für Stadtteil

Weitere Kreisverkehre wie diesen wünscht sich der Bürgerkreis Herbede für seinen Stadtteil.

Weitere Kreisverkehre wie diesen wünscht sich der Bürgerkreis Herbede für seinen Stadtteil.

Foto: WAZ

Witten.   Weil ihnen die Aussagen der Politiker in ihren Wahlprogrammen überwiegend zu vage waren, haben die MItglieder des Bürgerkreises Herbede selbst einen Maßnahmenkatalog erarbeitet. Darin fordern sie zum Beispiel mehr Kreisverkehre und Tempo 30 auf allen Hauptstraßen.

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Der Bürgerkreis Herbede hat als Zusammenschluss unabhängiger Bürger einen Maßnahmenkatalog für den Stadtteil erarbeitet, in dem es um Verbesserungen in Sachen Verkehr, Gewerbe, Wohnen, Nahversorgung, Freiflächen und Kemnader See geht. Ein Grund: „Die parteipolitischen Wahlprogramme sind eher genereller Art und enthalten nur in Einzelfällen konkrete Aussagen“, kritisiert Dieter Boele vom Bürgerkreis.

Deshalb habe man den Katalog den zur Wahl angetretenen Parteien und Gruppierungen mit der Bitte um Stellungnahme zugeschickt. „Nicht alle haben geantwortet“, so Boele. Vor allem hätten sich jedoch die kleineren Parteien geäußert – „positiv“, wie er feststellt. Allen gemeinsam sei etwa, dass sie sich für den Erhalt der Hardenstein-Gesamtschule einsetzen wollen, was auch im Sinne des Bürgerkreises wäre.

Der fordert, um nur einige Beispiele zu nennen, außerdem „generell Tempo 30 auf den Hauptverkehrsstraßen“ (also auch auf der Vormholzer und weiteren Teilen der Wittener Straße), eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A 43 und den Umbau weiterer Kreuzungen zu Kreisverkehren. Auch solle die Attraktivität des Herbeder Zentrums erhalten und ausgebaut werden, etwa mit einer Erweiterung des Wochenmarktes. Rund um den Kemnader See gebe es ebenfalls Handlungsbedarf, zum Beispiel in Sachen Pflege der Wiesen. Weiter setzt sich der Bürgerkreis für barrierefreies Wohnen, die Neuausrichtung der gewerblichen Wirtschaft und mehr bürgerschaftliches Engagement ein.

Natürlich wisse der Bürgerkreis, das die Finanzsituation der Stadt katastrophal ist. Auch ein Stärkungspakt würde nicht entscheidend weiterhelfen. Deshalb appelliert er an die Politik, für eine grundlegende Änderung der Situation zu sorgen.

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