Ehrung

CDU-Fraktion Witten will Ehrennadel auch für Corona-Helden

Besonders das Personal in Krankenhäusern war und ist in der Corona-Krise gefordert. Die CDU Witten will, dass auch Menschen aus systemrelevanten Bereichen die Ehrennadel der Stadt erhalten können.

Besonders das Personal in Krankenhäusern war und ist in der Corona-Krise gefordert. Die CDU Witten will, dass auch Menschen aus systemrelevanten Bereichen die Ehrennadel der Stadt erhalten können.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Witten.  Dieses Jahr soll die Ehrennadel der Stadt Witten auch an Menschen aus systemrelevanten Zweigen in der Corona-Krise gehen, findet die CDU.

Wer sich in der Corona-Krise für andere Menschen engagiert hat, soll in diesem Jahr die Ehrennadel der Stadt Witten erhalten können. Dafür setzt sich die CDU-Fraktion ein.

Das diesjährige Vergabeverfahren solle zu Gunsten von Personen geändert werden, die in „systemrelevanten Bereichen während der Corona-Krise tätig waren und damit in Witten sowohl die Versorgung wie auch die gesundheitlichen, sozialen, pädagogischen und sicherheitsrelevanten Bereiche aufrecht erhalten haben“, heißt in dem Antrag der Christdemokraten für die nächste Ratssitzung.

Ehrennadel der Stadt Witten geht sonst an langjährige Ehrenamtler

Normalerweise kann die Ehrennadel der Stadt nur erhalten, wer mindestens 20 oder 25 Jahre ehrenamtlich tätig war. „Viele Bürger, die in systemrelevanten Bereichen während der herausfordernden Corona-Krise tätig waren und sind, wären mit den herkömmlichen Richtlinien von einer Verleihung der Ehrennadel ausgeschlossen“, so Ratsmitglied und Bürgermeisterkandidat Lars König. Daher fordert er gemeinsam mit seiner Fraktion, die Vergabekriterien für dieses Jahr zu verändern. So könne die ehrenamtliche Arbeit der Menschen gerade in solch schwierigen Zeiten angemessen gewürdigt werden.

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