Kommentar

Der Wille zur Einigung hat gesiegt

Jutta Bublies kommentiert die Einigung zwischen der Stadt Witten und dem Bauunternehmen Depenbrock.

Jutta Bublies kommentiert die Einigung zwischen der Stadt Witten und dem Bauunternehmen Depenbrock.

Foto: FFS / WAZ

Witten.  Die Stadt Witten und das Bauunternehmen Depenbrock haben sich nach Streitigkeiten geeinigt. Klug! Denn alles hätte auch vor Gericht enden können.

Endlich. Nach rund drei Monaten geht es jetzt weiter mit den Fahrbahnarbeiten an der Pferdebachstraße. Da werden die Verantwortlichen bei der Stadt und auch der Firma Depenbrock hörbar aufatmen. Weil aus einer stillgelegten Großbaustelle keine juristische Auseinandersetzung wurde. Immerhin hatte Depenbrock im Sommer mit einer bis zu 87-monatigen Bauverzögerung gedroht. Der Wille zur Einigung hat gesiegt. Gott sei Dank.

Warum nicht vor Beginn der Arbeiten an der Pferdebachstraße ausreichend geprüft und darüber nachgedacht wurde, wie man den dortigen, nicht tragfähigen Lößlehmboden in einen sicheren Untergrund für eine Fahrbahndecke verwandeln kann, kann ein Laie in Sachen Tiefbau nicht so recht verstehen.


Vielleicht werden ja auch Experten manchmal erst beim Tun schlauer. Stadtbaurat Stefan Rommelfanger hat im Gespräch mit unserer Redaktion gestanden, bei dieser Baustelle einiges gelernt zu haben. Zum Beispiel, dass so ein Großprojekt viel städtisches Personal bindet. Auch, dass ein städtischer Bauleiter mit so einer Großbaustelle ausgelastet ist und nicht noch weitere Aufgaben erledigen kann. Zumal große Bauprojekte – wie auch am Beispiel Pferdebachstraße wieder zu sehen ist – meist immer für Überraschungen gut sind.

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