Politik

Freie Wähler Ennepe-Ruhr setzen Wittenerin auf Liste

   

   

Witten.  Die Freien Wähler Ennepe-Ruhr haben sich zur Aufstellung ihrer Kandidatenliste getroffen. Eine Wittenerin belegt den zweiten Platz.

Mit einer klaren Aussage ging die Aufstellungsversammlung der Freien Wähler Ennepe-Ruhr in Witten zu Ende: „Radikale Tendenzen von Rechts oder von Links bekämpfen wir mit Leidenschaft.“ Die Delegierten aus allen Städten des Kreises ließen keinen Zweifel daran, dass die Politik der Freien Wähler aus der Mitte der Gesellschaft kommt.

Bei den Wahlen zur Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten wurden alle dreißig Wahlkreise besetzt. Man ist stolz darauf, dass auf den ersten sechs Plätzen der Reserveliste drei Frauen und drei Männer platziert werden konnten. Hinter Gerd Peters auf dem ersten Listenplatz folgt auf Platz zwei Yvonne Meisner aus Witten, danach Rolf Hüttebräuker aus Ennepetal. Den vierten Platz erhielt Helga Wieland-Polonyi aus Sprockhövel vor Dieter Sieker aus Schwelm und auf Platz sechs Nina-Veronika Janßen aus Breckerfeld.

Kreisvorsitzender: Mitglieder kommen aus der Mitte der Gesellschaft

„Wir sind eine kommunale Bürgerbewegung und wollen mit unserer Arbeit das Vertrauen in unser demokratisches Gemeinwesen stärken,“ so der Kreisvorsitzende Gerd Peters, der bei der anstehenden Vorstandswahl einstimmig für die nächsten beiden Jahren bestätigt wurde. „Für uns sind das friedliche Zusammenleben aller Menschen und die Gestaltung der Lebensumstände vor Ort die wichtigsten Ziele,“ führte er aus. „Die Mitglieder der Wählergemeinschaften im Kreis kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Viele Kandidatinnen und Kandidaten sind in den Städten an verantwortlicher Stelle in Vereinen und Institutionen engagiert. Wir vereinen alle Altersgruppen und viele typische Berufe der Region in unserer Mitgliedschaft.“

Im Kreistag sind die Freien Wähler schon seit 1999 vertreten. In der laufenden Ratsperiode habe die Kreistagsfraktion einige Erfolge erzielt, auf die man stolz zurückblicken könne. „Wir konnten durchsetzen, dass sich die Kreisverwaltung nicht mehr an spekulativen Geldgeschäften beteiligen darf,“ so Peters, der als Fraktionsvorsitzender die Politik der Freien Wähler Ennepe-Ruhr auf Kreisebene vertritt. „Dazu haben wir erfolgreich mit der Katzenschutzverordnung einen wichtigen Beitrag für den Tierschutz bewirken können und mehrere weitere Initiativen eingebracht,“ stellt er im Rückblick auf die letzten sechs Jahre fest.

Einstimmig wurde das Wahlprogramm für den nächsten Kreistag des Ennepe-Ruhr-Kreises beschlossen. Dabei stehen drei Begriffe im Vordergrund, die den Slogan für den Wahlkampf bilden sollen. „Demokratisch – Sozial – Kommunal“ wird als Hauptaussage die Werbemittel prägen. „Wir sind von unseren Erfolgsaussichten überzeugt und wollen mit einer starken Fraktion in den nächsten Kreistag einziehen,“ stellte Peters in seinem Schlusswort fest.

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