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Gemeindepädagogin in Witten-Stockum zur Diakonin eingesegnet

Mariele Niehaus  

Mariele Niehaus  

Foto: Ev. Kirche

Witten.  Stockums Gemeindepädagogin ist jetzt auch als Diakonin eingesegnet worden. Im städtischen Kindertreff wird Mariele Niehaus nur Ella genannt.

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In einem feierlichen Jugendgottesdienst ist die Gemeindepädagogin der Kirchengemeinde Stockum, Mariele Niehaus, durch Superintendentin Julia Holtz jetzt auch als Diakonin eingesegnet worden.

Nach ihrem Studium der Sozialen Arbeit, der Diakonie und Gemeindepädagogik schloss sich die im dörflichen Schale kurz vor Niedersachsen geborene Mariele Niehaus dem Martineum an und fand im Ruhrgebiet eine geistliche und eine reale neue Heimat. Für die Kirchengemeinde Stockum leistet „Ella“, wie sie von den Kindern genannt wird, im städtischen Kindertreff wertvolle Arbeit und vollbringt mit der Bastelschere wahre Wunder. „Mariele ist für die Kinder zu kompliziert, sie sagen lieber Ella“, erklärt die in Dortmund lebende Diakonin, warum sie bei der Arbeit auf ihren Taufnamen verzichtet.

Die Kirchengemeinde war schon früh ihre Heimat

Die Kirchengemeinde war für Mariele Niehaus schon früh ein Ort, an dem sie sich als Mensch angenommen gefühlt hat, eine Heimat. Ganz klassisch erlebte sie die Gemeinde als Konfirmandin und später auch als aktives Mitglied. Inspiriert durch einen glaubwürdigen und authentischen Jugendmitarbeiter stand für sie früh fest: „So etwas will ich auch machen, ich will Kinder und Jugendliche begleiten und ihnen den Glauben an Jesus Christus näher bringen.“

In ihrer Ansprache zur Einsegnung hob Superintendentin Holtz hervor: „Alle, die dich kennen und erleben, bestätigen: Hier bist du am richtigen Platz.“ Und formulierte darum im Beisein der Kolleginnen und Kollegen den Wunsch: „Heute wollen wir Gott um seinen Segen für deine Arbeit bitten, dass er dich stärkt und begleitet und dir die Gabe verleiht, die gute Botschaft von seiner Liebe weiter zu tragen.“

Diakoninnen und Diakone gibt es in der evangelischen wie in der katholischen Kirche. Sie haben unterschiedliche Aufgaben in Gemeinden und diakonischen Einrichtungen. Darum haben sie eine doppelte Qualifikation: eine kirchlich anerkannte theologische Ausbildung und eine staatlich anerkannte Ausbildung in einem Sozialberuf.

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