Start-up

Witten: Frauen nähen Mode auf dem Markt

Diese Frauen gehören zum neuen Start-up „nouranour“. Bald wollen sie sich in Witten vorstellen.

Diese Frauen gehören zum neuen Start-up „nouranour“. Bald wollen sie sich in Witten vorstellen.

Foto: Startup

Witten.  Witten hat ein neues Start-up: Die Frauen von „nouranour“ stellen sich am Samstag (18.7.) mit einer Nähaktion auf dem Rathausplatz vor.

Das neue Wittener Start-up „nouranour“ stellt sich am Samstag (18.7.) mit einer öffentlichen Nähaktion auf dem Rathausplatz vor. Das Sozialunternehmen ist aus dem Projekt der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Witten“ entstanden.

Das Start-up-Unternehmen möchte ein interkulturelles und nachhaltiges Modelabel etablieren, das konkrete wirtschaftliche Perspektiven für Frauen verschiedenster Kulturen schafft. Die Beteiligten nähen bereits seit vier Jahren, hauptsächlich für sich selbst, da es in Deutschland keine passende Kleidung für arabische Frauen gibt, zumindest nicht aus Naturfasern. Denn darauf möchte sich „nouranour“ spezialisieren.

Unternehmen verfügt schon heute über eine Näh- und Lernwerkstatt in Witten

Auch Deutschkurse, Kinderbetreuung und Allgemeinbildung dürfen nicht fehlen, „denn die Integration ist noch lange nicht abgeschlossen“, so Julia Ebner, die 2014 die Flüchtlingsinitiative in Kooperation mit der Uni Witten/Herdecke und der Stadt Witten gründete. Das Unternehmen verfügt schon heute über eine eigene Näh-und Lernwerkstatt.

Am Samstag von 11 bis 14 Uhr wird „nouranour“ öffentlich nähen, um auf das Projekt aufmerksam zu machen, denn bis zum 31. Juli läuft noch eine Crowdfunding-Kampagne. Die Frauen haben die Möglichkeit, in der Wittener Innenstadt ein Ladenlokal anzumieten. „Das wäre auch gut zur Belebung der Innenstadt und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität“, so die Organisatorinnen. Weitere Info: www.startnext.com/nouranour.

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