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Witten: IHK-Präsident strebt keine zweite Amtszeit an

Der Wittener Unternehmer Wilfried Neuhaus-Galladé, Präsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet, ist „hoffnungsfroh", dass die Firmen die Corona-Krise meistern werden.

Der Wittener Unternehmer Wilfried Neuhaus-Galladé, Präsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet, ist „hoffnungsfroh", dass die Firmen die Corona-Krise meistern werden.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Witten  IHK-Präsident Wilfried Neuhaus-Galladé tritt Ende 2021 nicht noch einmal an. Der Wittener Unternehmer will Platz für Jüngere machen.

Wilfried Neuhaus-Galladé, Präsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet, wird bei den Wahlen zur IHK-Vollversammlung Ende 2021 nicht mehr antreten. Der Wittener Unternehmer sagte vor der IHK-Vollversammlung, er habe dann „die Altersgrenze erreicht" und wolle „Platz machen für Jüngere". Neuhaus-Galladé, Gesellschafter des Wittener Maschinenbauunternehmens J.D. Neuhaus, war am 16. März 2017 zum Nachfolger von Brauerei-Chef Jürgen Fiege gewählt worden.

Pandemie hat Digitalisierung in den Unternehmen deutlich vorangetrieben

Auf der IHK-Vollversammlung, dem regionalen Parlament der Wirtschaft, berichteten Industrieunternehmen von starken Umsatzeinbrüchen durch die Corona-Krise. Der Handel hat die Läger mit nicht verkaufter Ware voll, verzeichnet starke Umsatzverluste und lebt in der Sorge, dass Zulieferer die Krise nicht überstehen könnten. Allerdings hieß es, dass die Pandemie die Digitalisierung in den Unternehmen deutlich vorangetrieben habe. Ein Trend, der nicht zurückgedreht werden soll.

Wilfried Neuhaus-Galladé kommentierte die Debatte mit den Worten, er sei „hoffnungsfroh", dass die Unternehmen der Region auch diese Wirtschaftskrise meistern werden.

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