Notbetreuung

Witten: Piraten fordern Ausweitung der Notbetreuung

Die Wittener Piratenfraktion fordert eine Ausweitung der Notbetreuung in Witten.

Die Wittener Piratenfraktion fordert eine Ausweitung der Notbetreuung in Witten.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Witten.  Die meisten Kinder in Witten dürfen noch nicht wieder in die Kita gehen. Die Piratenfraktion fordert daher eine Ausweitung der Notbetreuung.

Die allermeisten Kinder in Witten können trotz der Lockerung der Corona-Maßnahmen noch nicht wieder in die Kita gehen. Auch die Grundschüler haben meist nur an einem Tag in der Woche Unterricht. Die Wittener Piratenfraktion fordert daher die Aufnahme von mehr Kindern in die Notbetreuung. Voraussetzung sei, dass die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen für den Infektionsschutz eingehalten werden können.

"Eltern und Kinder sind rund um die Uhr zusammen", heißt es von der Wittener Piratenfraktion. Dabei laufe in vielen Familien längst nicht mehr alles rund. Bei Familien, die ohnehin in prekären Situationen leben, würde sich die Situation dramatisch verschlechtern.

"Die Ausweitung muss möglichst zügig erfolgen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist", sagt Werner Segschneider, Psychiater und sachkundiger Bürger im Jugendhilfe- und Schulausschuss für die Piratenfraktion. Die psychische Belastung in vielen Familien sei derzeit so hoch, dass es Eltern vielfach nicht mehr schaffen würden, sich vor den Ämtern zu rechtfertigen. Daher müsse die Schwelle für den Zugang zu den Betreuungsangeboten möglichst niedrig sein.

Die Wittener Piratenfraktion habe der Stadtverwaltung eine Anfrage zur Situation der Notbetreuung in Witten zukommen lassen.

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