Arbeitslosenzahlen

Wittener Arbeitsmarkt zeigt sich im Mai schwächer

Die Arbeitslosenzahlen in Witten sind immer noch günstig. Aber seit der Osterpause schwächelt der Arbeitsmarkt ein wenig.

Die Arbeitslosenzahlen in Witten sind immer noch günstig. Aber seit der Osterpause schwächelt der Arbeitsmarkt ein wenig.

Foto: foto: Sebastian Kahnert / picture alliance / dpa

Witten  Die Arbeitslosenzahlen haben sich im Mai in Witten kaum verändert bzw. sogar geringfügig erhöht. Die Kräftenachfrage ging entsprechend zurück.

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. Der Arbeitsmarkt schwächelt seit der Osterpause etwas. Die Zahl der Erwerbslosen hat sich in Witten im Mai gegenüber dem Vormonat mit 3477 Betroffenen kaum verändert (plus 6). Mit Wetter und Herdecke hatten 4492 Menschen keinen Job (April: 4512). Das entspricht einer Quote von weiterhin 5,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr gab es noch 154 Arbeitslose weniger.

Im EN-Kreis sank die Zahl um lediglich 30 auf 9378. Die Quote verringerte sich um 0,1 Punkte auf 5,4 Prozent. „Es gab schon bessere Entwicklungen im Mai“, sagt Maren Lewerenz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hagen. Die „saisonale Belebung“ sei deutlich geringer ausgefallen als erwartet. Nur die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank um 30 oder 1,0 Prozent. Hier will die Agentur verstärkt mit dem Jobcenter neue Möglichkeiten durch das Teilhabechancen- und Qualifizierungschancengesetz nutzen, um Langzeitbetroffenein in Arbeit zu bringen.

161 Stellen weniger als im April gemeldete

Schwächer fiel im Mai kreisweit auch die Kräftenachfrage aus. 420 Stellen wurden neu gemeldet, 161 weniger als im April (- 28 Prozent). Sie lag deutlich unter Vorjahresniveau (- 39,4 Prozent). Offene Stellen wurden in erster Linie von Personaldienstleistern (143), dem Gesundheitswesen(62), dem Verarbeitenden Gewerbe (51) und dem Handel (37) gemeldet. Das Baugewerbe hatte 22 Stellen, die Logistik nur 15. Im Gesamtstellenbestand der Arbeitsagentur befinden sich aktuell 2486 Stellen, 34 weniger als im April (- 1,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 318 Stellen oder 11,3 Prozent.

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