Schäden

Wittener CDU vermisst Dehnungsfugen an Nachtigallbrücke

Nicht nur ein Riss wie dieser zieht sich quer über die Wittener Nachtigallbrücke.

Nicht nur ein Riss wie dieser zieht sich quer über die Wittener Nachtigallbrücke.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Witten.  Die CDU versteht nicht, warum offenbar Dehnungsfliesen bei der Erneuerung der Nachtigallbrücke vergessen wurden. Sie will Antworten.

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Die CDU übt Kritik an den Umständen zur Erneuerung der Nachtigallbrücke. Knapp vier Monate nach der 550.000 Euro teuren Erneuerung bröckelt der Belag dort bereits. Die Hitze sei vermutlich schuld an den Rissen, hatte die Stadt mitgeteilt. Auch die ausführende Firma hätte keinen Fehler gemacht. Diese Begründung hält die CDU für wenig überzeugend.

Jedem Laien sei bekannt, dass Metall, bzw. Eisen sich bei Hitze ausdehnt und es dann zwangsläufig zu Oberflächenbrüchen und -rissen kommen müsse, so die Fraktion in einer Anfrage an die Bürgermeisterin. „Selbst bei der Verlegung von Fliesen und anderen Materialien im Innenbereich werden aus diesem Grund in regelmäßigen Abständen Dehnungsfugen eingebaut, obwohl im Innenbereich die Temperaturschwankungen in der Regel deutlich geringer sind als im Außenbereich“, so Vorsitzender Klaus Noske.

„Hat die Stadt Witten die Bauarbeiten überwacht?“

Es sei nicht nachvollziehbar, warum dies bei der Nachtigallbrücke unterlassen wurde. Die CDU stellt sich die Frage, ob bei der Ausschreibung explizit auf Dehnungsfugen verzichtet worden sei. Auch möchte sie wissen, ob die Stadt die Bauarbeiten überwacht und abgenommen hat.

Die Stadt hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Schäden wohl noch in die Gewährleistungsfrist fallen und keine weiteren Kosten entstehen. Ein Termin für die Reparatur steht noch nicht fest. Die Nachtigallbrücke bleibt weiter geöffnet.

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