Straßenbau

Ärger um Verkehrsinsel - Gute Nachrichten für Wunderthausen

Seit Monaten warten Anlieger und Verkehrsteilnehmer auf die Reparatur der Verkehrsinsel in der Bad Berleburger Emil-Wolff-Straße. Sie werden sich weiter gedulden müssen. Der Auftrag ist aber ausgeschrieben.

Seit Monaten warten Anlieger und Verkehrsteilnehmer auf die Reparatur der Verkehrsinsel in der Bad Berleburger Emil-Wolff-Straße. Sie werden sich weiter gedulden müssen. Der Auftrag ist aber ausgeschrieben.

Foto: Lars-Peter Dickel

Es gibt gute und schlechte Nachrichten für die Verkehrsteilnehmer in Bad Berleburg – je nachdem, wo man wohnt oder fährt...

Bad Berleburg. Der Zustand der Straßen in der Stadt Bad Berleburg war erneut Thema im Stadtrat am Montag. Gute Nachrichten gab es nur für die Dorfbewohner aus Wunderthausen.

Steine des Anstoßes liegen an der Verkehrsinsel auf der Emil-Wolff-Straße in der Bad Berleburger Kernstadt. Das Bauwerk ist seit Monaten nicht repariert worden. Die Ortsvorsteherin und CDU-Stadtverordnete Ulla Belz stellte deshalb in der Ratssitzung am Montagabend eine Anfrage an die Bad Berleburger Stadtverwaltung. Belz will wissen, wann endlich mit einer Erneuerung der seit Mitte Januar defekten Verkehrsinsel zu rechnen sei. Die Antwort, die ihr Baudezernent Wolfgang Acker-Marx dazu geben konnte befriedigt weder die Stadtverwaltung noch die Bürger. Weil es sich um eine Landstraße handelt, hat die Stadt kaum Einflussmöglichkeiten. Der Landesbetrieb Straßen.NRW ist für die Erneuerung zuständig. Dort hatte man Acker-Marx auf mehrfache Anfragen gesagt, dass die Baumaßnahme aufwändig sei und man sie inzwischen ausgeschrieben habe. „Mehr Einfluss haben wir leider nicht.“

In Wunderthausen werden dagegen 63800 Euro investiert

43 000 Euro aus den Mitteln der Stiftung Streitwald Wunderthausen fließen in den Straßenbau. Einstimmig hat der Bad Berleburger Stadtrat die Gesamtsumme freigegeben, welche die Wunderthäuser Dorfgemeinschaft für verschiedene Projekte innerhalb der Ortschaft einsetzen will. Der Betrag für die Straßensanierung bildet dabei den Löwenanteil. Eberhard Friedrich von der CDU lobte das Engagement der Dorfbewohner, die Gelder aus der Stiftung auf diese Weise verwenden wollen: „Das ist nicht selbstverständlich.“ Größere Posten gehen auch an den Heimatverein, der seine Internetpräsenz erneuern will (7000 Euro) und an den Schützenverein (7300 Euro) für die Erneuerung der Küche in der Schützenhalle Wunderthausen. Weitere 6500 Euro fließen an den Skiklub für ein Stromaggregat an der Skihütte.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben