Weihnachtsmarkt

Arfelder Weihnachtsmarkt: Kinder telefonieren mit Christkind

Kleine, mit viel Liebe zum vorweihnachtlichen Detail geschmückte Scheunen, Hauseingänge und wie hier, Büdchen, bieten Geschenkartikel,Speisen und Getränke an. Wohlfühlatmosphäre auf dem Arfelder Weihnachtsmarkt.

Kleine, mit viel Liebe zum vorweihnachtlichen Detail geschmückte Scheunen, Hauseingänge und wie hier, Büdchen, bieten Geschenkartikel,Speisen und Getränke an. Wohlfühlatmosphäre auf dem Arfelder Weihnachtsmarkt.

Foto: Mark Simon Wolf

Arfeld.  Der vorweihnachtliche Zauber in Arfeld lockt trotz Regen zahlreiche Gäste an. Auf die Kinder warteten ganz besondere Höhepunkte.

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Und da war er wieder mal, der vorweihnachtliche Zauber im Dorfkern von Arfeld. Durch eine Pforte bestehend aus zwei rund acht Meter hohen Tannen und dem traditionellen Holzschild strömten am Samstag zahlreiche Besucher auf den Arfelder Weihnachtsmarkt.

Los ging es morgens um 11 Uhr, wobei die Anfangsphase durchaus unter dem regenreichen Wetter litt. Das Programm des vom Arfelder Gemeinschaftsvereins unter der Leitung der ortsansässigen Löschgruppe organisierten 36. Weihnachtsmarktes zogen die Verantwortlichen dennoch eisern durch – mit Erfolg. Dabei standen im Laufe des Nachmittages besonders die kleinen Gäste im Vordergrund.

Telefonieren mit dem Christkind

So tanzten zahlreiche Kinder begeistert unter dem Fenster von Frau Holle, die aus einem Haus der Arfetalstraße Feuerwehrschaum herunterstreute. Parallel dazu konnten die Kinder in einer Telefonzelle mit dem Christkind Kontakt aufnehmen und ihre Wünsche für Heiligabend äußern.

Löschgruppenführer Marwin Schneider nahm die Anrufe über dem Spritzenhaus in Empfang, der Clou dabei war, dass er die Kinder über eine Kamera in der Telefonzelle sehen konnte. „Die stapfen da voller Freude rein und sind dann ganz beeindruckt, wenn man zum Beispiel erwähnt, was er oder sie für eine schöne rote Mütze aufhat“, erläutert Schneider.

Nikolaus ist der Höhepunkt

Den Abschluss für die „Kleinen“ bildete auch gleichzeitig den absoluten Höhepunkt, der Besuch des Nikolaus. Dieser tauchte pünktlich zur einsetzenden Dämmerung auf, lachte weihnachtlich und verzückte die Kinder, indem er traditionell Stutenmänner verteilte. „Ob das nun Frau Holle, das Wunschzetteltelefon oder die Nikolaus-Aktion ist, alle Beteiligten schwärmen immer davon, wie unglaublich schön es ist, die Dankbarkeit und das Glänzen in den Augen der Kinder zu sehen. Das ist schon etwas ganz Besonderes“, erläutert Schneider weiter.

Während dieser drei Auftritte füllte sich der Markt von Stunde zu Stunde immer mehr, die kleinen Büdchen, Hauseingänge und Scheunen verzauberten die Besucher mit leckeren Speisen und Getränken sowie Inspirationen für Weihnachtsgeschenke – pünktlich dazu stoppte auch der Regen in Arfeld. Ein weiterer Attraktionspunkt war die Krippe, welche den Stall in Bethlehem nachstellte.

Für Feierwütige ging es mit DJ Löffel weiter

Ein riesiger schwarzer Ochse, zwei Esel und zwei Schafe flankieren Maria und Josef, die von Arfeldern „gespielt werden“. Der Abend gehörte dann wieder den Erwachsenen, die sich an den Speis- und Trinkständen tummeln oder in den zahlreichen Privatkellern wie dem Spritzenhaus verschwinden.

Doch um Mitternacht ist die Sause vorüber, denn wie Schneider bemerkt, reiche es „nach 13 Stunden irgendwann einmal“. Denn wer zu diesem Zeitpunkt noch feierwütig ist, hat die Möglichkeit bei DJ Löffel in der alten Schlosserei die Nacht zum Tage zu machen – in diesem Jahr hatte der Kultmusiker zudem den Rockkeller geöffnet. Es war der letzte Höhepunkt eines rundum gelungenen Weihnachtsmarkt. Für alle Arfelder kann Weihnachten nun kommen.

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