Bad Laasphe. Ein Schock für den Trägerverein: Die Sanierung der Synagoge wird nicht wie geplant genehmigt – für einige riskiert das das gesamte Projekt.

Die Mitglieder des Bad Laaspher Freundeskreises für christlich-jüdische Zusammenarbeit sind enttäuscht. Zwar ist ein Großteil der Kosten für den Umbau der einstigen Synagoge von Bad Laasphe dank Förderzusagen gesichert – dennoch aber könnte das ganze Vorhaben nun kippen. Grund hierfür ist ein Streit zwischen dem Verein, der Stadt und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bezüglich der Außengestaltung. Konkret geht es um die Rundbogenfenster – sechs Stück, bzw. drei Paare hatte der Trägerverein geplant. Nun sollen nur noch zwei Paare genehmigt werden. Für den Freundeskreis eine Schocknachricht, die für die Mitglieder nicht nachzuvollziehen ist.