Stadtentwicklung

Bad Berleburg: Fertiger Goetheplatz als Weihnachtspräsent

Die Bauarbeiten auf dem Goetheplatz laufen. Derzeit fräsen sich Bagger der Schmallenberger Firma König tief in den Erdboden unter der Platzfläche, um für einen soliden Untergrund des neuen Platzes zu sorgen.

Die Bauarbeiten auf dem Goetheplatz laufen. Derzeit fräsen sich Bagger der Schmallenberger Firma König tief in den Erdboden unter der Platzfläche, um für einen soliden Untergrund des neuen Platzes zu sorgen.

Foto: Eberhard Demtröder

Bad Berleburg.  Die umstrittene Umgestaltung liegt laut Stadt „absolut im Zeitplan“. Dabei sei auch eine „ansehnliche Gestaltung“ der Trafostation vorgesehen.

Die Umgestaltung des Goetheplatzes ist voll im Gange. Und ganz offensichtlich läuft es so gut, dass Bad Berleburgs Baudezernent Christoph Koch sagen kann: „Die Arbeiten liegen absolut im Zeitplan.“ Das würde bedeuten: Bis kurz vor Weihnachten würde auch die Ostseite des Platzes zum „Hotel Altes Museum“ hin fertiggestellt sein.

Derzeit leisten Bagger und Baufachleute der Schmallenberger Firma König ganze Arbeit auf dem Areal. Sie sorgen für einen soliden Untergrund. Im Boden wurden übrigens „bei den aktuellen Arbeiten keine Funde von der archäologischen Begleitung gesichtet“, berichtet Koch auf Anfrage unserer Redaktion. „Im Juli gab es die letzten Funde, darüber haben wir ja auch öffentlich informiert.“

Geänderte Verkehrsführung denkbar

Der Autoverkehr auf der Platzfläche wird schon seit Wochen per Baustellen-Ampel geregelt, fließt derzeit einspurig zwischen Schloßstraße und Parkstraße. Wird sich an der provisorischen Verkehrsführung durch die Baustelle in der nächsten Zeit noch etwas ändern? Möglich ist es zumindest. Dazu Dezernent Koch: „Entsprechend dem Baufortschritt sind Änderungen unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes denkbar.“ Und das bedeutet: Gefahren durch den fließenden Verkehr sollen von den arbeitenden Menschen auf der Baustelle möglichst ferngehalten werden.

Ein Streitobjekt vor Ort ist nach Informationen unserer Redaktion die neue Trafostation an der Einfahrt zum Hotel „Fliegendes Klassenzimmer“, was die wenig gefällige Optik angeht. Sind denn zur „Verschönerung“ noch gesonderte Maßnahmen geplant? „Die Verlegung der Stromversorgung erfolgte in enger Absprache mit den Anliegern“, so Koch. „Die ansehnliche Gestaltung ist in Abstimmung mit dem Stromversorger vorgesehen.“

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