Gesundheit

Bad Berleburg: Erhoffter Geldsegen für Vamed-Akutklinik

Das Vamed-Akutklinik Bad Berleburg. Hier befinden sich neben der Versorgung von Unfallpatienten auch das Medizinische Versorgungszentrum und Labore.

Das Vamed-Akutklinik Bad Berleburg. Hier befinden sich neben der Versorgung von Unfallpatienten auch das Medizinische Versorgungszentrum und Labore.

Foto: Lars-Peter Dickel / WP

Bad Berleburg.  Die Berleburger Klinik ist eines von nur zwei Krankenhäusern in NRW die diese Förderung erhalten. Und sie erhält sogar mehr als die Mindestsumme.

In diesem Jahr erhalten 136 Krankenhäuser einen zusätzlichen Pauschalzuschlag von 67,6 Millionen Euro. Damit soll die stationäre Versorgung im ländlichen Raum gefördert werden. Das hat der GKV-Spitzenverband jetzt mitgeteilt.

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„Ich freue mich, dass auch die Vamed-Klinik Bad Berleburg davon profitiert und einen Betrag von 600.000 Euro erwarten kann“, kommentiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein die Zahl. Auf der vereinbarten Förderliste seien für das Jahr 2022 in Nordrhein-Westfalen zwei Häuser berücksichtigt worden, eines in Höxter und eben die Klinik in Bad Berleburg.

Hintergrund der Förderung

Seit 2020 erhalten bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum eine pauschale Förderung von 400.000 Euro pro Krankenhaus für das Folgejahr. Seit 2021 ist die Förderung gestaffelt: Krankenhausstandorte mit mehr als zwei bedarfsnotwendigen Fachabteilungen erhalten zu den 400.000 Euro Pauschalzuschlag für jede weitere Fachabteilung zusätzlich 200.000 Euro; maximal sind 800.00 Euro möglich.

Bei der Vamed-Klinik werden mit der Zuwendung die Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie und Geburtshilfe berücksichtigt. Dazu Volkmar Klein: „Für mich hat auch das medizinische Leistungsspektrum für die Region Wittgenstein eine hohe Bedeutung. Deshalb ist die Standortsicherung wichtig.“

Dieses Gremium entscheidet über Förderung

Zum Hintergrund: Zur Identifizierung zu fördernden Krankenhäusern vereinbaren die die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) jährlich bis zum 30. Juni eine Liste der Krankenhäuser, welche die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten Kriterien zur Vereinbarung von zusätzlichen Zuschlägen erfüllen. Die Mittel werden durch die Gesetzliche (GKV) und private Krankenversicherung (PKV) aufgebracht.

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