Politik

Bad Berleburg: Linke unterstützt Energiewende-Pläne der SPD

In Schwarzenau werden die Flügel von Windkraftanlagen auf einem Spezialtransporter in den Windpark bei Arfeld gebracht.

In Schwarzenau werden die Flügel von Windkraftanlagen auf einem Spezialtransporter in den Windpark bei Arfeld gebracht.

Foto: Sascha Gernand / WP

Bad Berleburg.  Windkraft und Photovoltaik auf kommunalen Flächen mit Bürgerbeteiligung sind Thorsten Fischer von den Linken aber noch nicht genug.

Die Linkspartei unterstützt den Vorstoß der Bad Berleburger SPD, auch kommunale Flächen für regenerative Energieerzeugung durch Wind und Sonne zu nutzten, sowie Bürgerbeteiligung zu ermöglichen „im Ganzen.“

Aber Linken-Ratsmitglied Thorsten Fischer wünscht sich in einer Stellungnahme mehr: „Wenn wir aber über regenerative Energien nachdenken, reicht es nicht aus nur die Windkraft und Photovoltaik in den Blick zu nehmen, hier müssen wir das Thema breiter anfassen. Nachhaltiges und verantwortungsvolles kommunales Handeln erfordert die Entwicklung eines regionalen Energiekonzeptes, in dem die verschiedenen regenerativen Energieträger (Sonne, Wind, Wasser, Geothermie, Biomasse, etc.) und die Speichertechnologien auf intelligente Weise miteinander kombiniert werden. Zugleich müssen sie sich mit einem integrierten Verkehrskonzept sowie einer neuen, klimaschonenden Art zu bauen und zu wohnen sinnvoll verzahnen lassen. Eine notwendige Ergänzung dazu müssen nachhaltige Wertstoffkreisläufe bilden. Nicht zuletzt müssen wir weitere greifende Konzepte zur Energieeinsparung entwickeln und umsetzen.“

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Da sich der Klimawandel nicht abwenden lasse, sondern nur noch verlangsamen und begrenzen lasse, so Fischer, „müssen wir schon heute in unserer gesamten Infrastruktur Klima anpassende Lösungen einbauen, die es uns erlauben, zukünftig besser mit dem vom Menschen gemachten Klimawandel zurechtzukommen. Dazu gehören zunächst stadtplanerische und architektonische Maßnahmen wie grüne Stadtoasen, Dachbegrünung, etc., Auch brauchen wir ein nachhaltiges und ökologisches Flächenmanagement“, so Der Stadtverordnete der Linkspartei.

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