Blaulicht

Bad Berleburg: Löschzug Unteres Edertal 230 Mal alarmiert

| Lesedauer: 2 Minuten
Der Löschzug 4 "Unteres "Edertal" der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg zeichnete langjährige Feuerwehrangehörige aus und beförderte Männer und Frauen in der Jahresdienstversammlung in Richstein.

Der Löschzug 4 "Unteres "Edertal" der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg zeichnete langjährige Feuerwehrangehörige aus und beförderte Männer und Frauen in der Jahresdienstversammlung in Richstein.

Foto: Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg

Richstein.  Immer öfter werden die vier Löschgruppen zur Hilfe gerufen. Jetzt zog der Berleburger Löschzug 4 Bilanz. Dabei gibt es nur einen negativen Punkt.

Der Löschzugs 4 der Freiwilligen Feuerwehr wird immer stärker gefordert. Das zeigte sich in der Jahresdienstversammlung in Richstein bei der 72 der aktuell 141 aktiven Männer und Frauen des Löschzugs anwesend waren.

Die Bilanz des Löschzuges aus den vergangenen drei Jahren zeigt, dass die Löschgruppen Dotzlar, Richstein, Sassenhausen und Schwarzenau zu insgesamt 230 Einsätzen gerufen wurden. 2020 waren es 75 gewesen, 2021 gab es einen leichten Rückgang auf 65. Im laufenden Jahr 2022 sind bereits 91 absolviert worden. „Unsere Arbeit hat uns in allen Bereichen sehr viel abverlangt“, berichtet der stellv. Löschzugführer Thorsten Koch.

Lesen Sie auch:

Ausrüstung und Personalstärke

Neben der Einsatzbilanz ist auch die Stärke und Ausrüstung der der vier Löschgruppen ein Thema gewesen. Arfeld ist mit 38 Aktiven, der stärkste Standort, gefolgt von Dotzlar und Schwarzenau mit je 30 Feuerwehrleuten und Richstein mit 29. Die Löschgruppe Sassenhausen zählt 14 Aktive. Die Jugendfeuerwehr des Löschzugs zählt laut Jugendwartin Svenja Kroh aktuell fünf Mädchen und 20 Jungen.

Mit neun Fahrzeugen ist der Löschzug gut ausgestattet, aber und das betont Koch: „Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge beträgt 18 Jahre.“

Nicht nur Einsätze gefahren

Neben dem Einsatzgeschehen absolvierten 100 der 141 Feuerwehrleute auch zahlreiche Lehrgänge und Übungsstunden.

In der Dienstversammlung konnte die Freiwillige Feuerwehr auch Beförderungen und Ehrungen aussprechen. Marvin Löhnhardt (Schwarzenau) und Tobias Frank (Sassenhausen) wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Zu Haupfeuerwehrleuten wurden Maike Henk (Sassenhausen), Sebastian Sassmannshausen (Dotzlar), Franz Bauerdick und Felix Friedrich (beide Arfeld) sowie Christopher Heiner (Richstein) befördert.

Besondere Auszeichnungen

Sonderauszeichnungen des Feuerwehrverbandes für zehn Dienstjahre erhielten: Rene Bielinski, Christian Klein, Benjamin Koch (Alle Dotzlar), Lena Kroh, Marina Henk, Maximilian Schneider (Alle Sassenhausen), Sarah Heinrich, Robin Rothschädl (beide Schwarzenau), Marko Suhr (Dotzlar), Maximilian Frank, Felix Friedrich und Nico Koch (Alle Arfeld). Für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet wurde Lothar Limper. 50 Jahre aktiv sind Rüdiger Zavoral (Richstein), Hermann Schmidt, Georg Belz (beide Schwarzenau), Otto Becker, Heinz-Georg Spies, Martin Josef Lachmuth und Gerhard Schuppener (beide Arfeld). Und zwei besondere Auszeichnungen gingen an den Richsteiner Helmut Pfeil (60 Jahre Feuerwehr) und Karl Heinz Peter aus Arfeld (70 Jahre).

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Wittgenstein