Klima

Bad Berleburgs Grüne: Christbäume nicht mehr offen verfeuern

Eingesammelte Christbäume sollen nicht mehr öffentlich verfeuert werden und anders verwertet werden, so die Grünen.

Eingesammelte Christbäume sollen nicht mehr öffentlich verfeuert werden und anders verwertet werden, so die Grünen.

Foto: Heike Rudolph

Bad Berleburg.  Beim geselligen Verbrennen der abgeschmückten Weihnachtsbäume entsteht CO2, betonen die Grünen und stellen eine Alternative vor.

Die Grünen der Stadt Bad Berleburg haben einen Antrag zu dem Einsammeln der Weihnachtsbäume eingereicht. „In Bad Berleburg – wie in ganz Wittgenstein – hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend der Brauch etabliert, dass jedes Jahr nach den Weihnachtsfeiertagen Ehrenamtliche die abgeschmückten Weihnachtsbäume einsammeln.

Diese werden danach oft an verschiedenen Orten in geselliger Runde verbrannt“, heißt es in dem Antrag. Mittlerweile erscheint es den Grünen Bad Berleburgs in Anbetracht des Klimawandels aber zunehmend unzeitgemäß, dass hier ohne eine Verwertung der Biomasse CO2 freigesetzt werde. „Vielmehr sollten wir auch mit möglichst vielen kleinen Schritten unsere Treibhausgasemissionen vermindern“, schlägt Susanne Bald, Fraktionsvorsitzende, vor.

Abschlussfeier für Aktion

Eine Abschlussfeier für die gemeinsamen Aktion könne auch gut ohne das offene Verfeuern des Sammelgutes stattfinden. Unter dem Arbeitstitel „Heimatholz – nachhaltige Waldnutzung und Rohstoffversorgung“ sei die vorzugsweise thermische oder biologische Verwertung von Restholz in der kürzlich verabschiedeten Kommunalen Holzagenda der Stadt Bad Berleburg niedergelegt.

„Wir überlegen, in dieses Konzept auch das alljährlich nach den Festtagen anfallende Holz der Christbäume einzubeziehen. Wir beantragen daher, dass die Stadtverwaltung – in Abstimmung mit den bisher beim Sammeln Engagierten – eine zentrale Abgabemöglichkeit und Entsorgung der eingesammelten Weihnachtsbäume im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie plant und umsetzt“, fordern die Grünen.

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