Bauen

Bad Laasphe muss einige Brücken neu bauen

Für 270.000 Euro muss ein Bauwerk in Banfe erneuert werden. Das ist der teuerste Einzelposten.

Für 270.000 Euro muss ein Bauwerk in Banfe erneuert werden. Das ist der teuerste Einzelposten.

Foto: Patrick Seeger

Bad Laasphe.  Das umfassendste Projekt ist laut Achim Schneider: die Banfe-Brücke über die Straße „Am Sand“ in Banfe.

Die Bad Laaspher Brücken-Kommission, seit Anfang des Jahres aktiv, hat mittlerweile vier Brücken im Stadtgebiet ausgemacht, die besonders dringend saniert werden müssen.

Das wohl umfassendste Projekt dabei laut Achim Schneider, im städtischen Fachbereich Bauen und Planen für den Tiefbau zuständig: die Banfe-Brücke über die Straße „Am Sand“ in Banfe. Sie müsste für rund 270.000 Euro komplett neu gebaut werden, sagte er am Mittwoch im Bau-, Denkmal- und Umweltausschuss.

Ebenfalls zur Komplett-Erneuerung steht eine Brücke über den Puderbach im Verlauf der Niederlaaspher Entenbergstraße an – Kostenpunkt hier: rund 65.000 Euro. Ebenso hoch veranschlagt die Ausgaben für eine dritte Brücke zwischen Niederlaasphe und Puderbach über den Puderbach im Verlauf eines Wirtschaftsweges. Und die Sanierung einer Laasphe-Brücke auf der Bergstraße durch die Kernstadt steht mit rund 63.000 Euro an. Darüber hinaus, so Schneider weiter, seien noch eine Reihe weiterer Brücken zu untersuchen, darunter eine Lahn-Brücke in Bermershausen. Laut Achim Schneider basieren die Kostenschätzungen auf Vorentwürfen des beteiligten Ingenieur-Büros.

Kommission aus Fachleuten

Derzeit bereits errichtet werde ein neues Bauwerk aus Beton-Fertigteilen in der Fischelbacher Straße „Am Bohn­stein“: Es soll die marode Vorgänger-Brücke dort ablösen, so Schneider – und womöglich als Vorlage für den Brückenbau zwischen Niederlaasphe und Puderbach dienen.

Zur Brücken-Kommission gehören neben Fachleuten aus der Stadtverwaltung je ein Mitglied aus den Ratsfraktionen. Ziel des Gremiums ist es unter anderem, eine Inspektionsplan für die städtischen Brücken zu erarbeiten – und auf diese Weise größere Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen.

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