Stadtentwicklung

Bad Laasphe will Fördertöpfe öffnen

Was braucht Bad Laasphe? Die Stadt will seine Stärken und Schwächen in einem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept ausloten. Einen ersten Überblick zum Vorgehen hat die Politik erhalten.

Foto: Hans Blossey

Was braucht Bad Laasphe? Die Stadt will seine Stärken und Schwächen in einem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept ausloten. Einen ersten Überblick zum Vorgehen hat die Politik erhalten. Foto: Hans Blossey

Bad Laasphe.   IKEK ist ein Dorfentwicklungskonzept, das sich über die gesamte Stadt mit ihren 21 Ortsteilen erstrecken soll.

Die Stadt Bad Laasphe wird ein Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) aufstellen. Im Wirtschaftsförderungsausschuss stellte Raumplanerin Vera Lauber gemeinsam mit der Verwaltung vor, was sich hinter IKEK verbirgt, wie die Bürger zukünftig beteiligt werden sollen und welche Projekte der Stadt- und Dorfentwicklung förderungswürdig sein können. Allerdings schwang auch eine gehörige Portion Skepsis aus der lokalen Politik in den Fragen zu IKEK mit.

Das Team

Vera Lauber, Diplom-Ingenieurin für Raumplanung aus Bad Berleburg, begleitet IKEK mit ihrem Büro-Team. Dazu greift sie auf drei andere Freiberufler zurück: Stefanie Wiegel (Tourismus und Regionalentwicklung), Lutz Eichholz (Raum- und Umweltplanung) und Susanne Brächer (Stadt- und Regionalplanerin mit Schwerpunkt Tourismus und Stadtmarketing).

Die Expertise

Lauber begleitet das IKEK der Stadt Freudenberg und hat bereits Projekte in der Stadt Bad Berleburg, sowie der Leader-Region Wittgenstein und in dem Drei-Länder-Eck bei Burbach begleitet, um Referenzen aus dem nahen Umfeld zu nennen.

Das Ziel

IKEK ist ein Dorfentwicklungskonzept, das sich über die gesamte Stadt mit ihren 21 Ortsteilen erstrecken soll. Ziel ist es, Fördergelder für Schwerpunkt-Projekte zu bekommen, die ohne ein klares Konzept nicht mehr finanziert werden.

Die Vorgehensweise

Wie Vera Lauber erklärt, wird es im kommenden Jahr zunächst eine Auftaktveranstaltung für die Bürger der Stadt geben. Im Anschluss daran sollen die Dörfer besucht und entweder Ortsworkshops oder aber vier größere Workshops mit Bürgern stattfinden. In diesen werden Bedürfnisse und Ideen diskutiert. Anschließend erfolgt eine Stärken-Schwächen-Analyse.

Klaus Preis (FDP) erfuhr auf Nachfrage, dass es noch keine konkreten Termine und Uhrzeiten für die Dorfbesuche gebe. Auch eine Online-Befragung der Bürger sei bislang nicht geplant. Stattdessen setzt Vera Lauber auf die direkte Kommunikation bei den Besuchen in den Ortschaften.

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