Sommerferien

Bei den Bad Berleburger Ferienspielen wird es nie langweilig

Aus alt macht neu ist das Motto beim Papier schöpfen – und nach der Recycling-Aktion ist noch Kreativität angesagt.

Aus alt macht neu ist das Motto beim Papier schöpfen – und nach der Recycling-Aktion ist noch Kreativität angesagt.

Foto: Stadtjugendpflege Bad Berleburg

Bad Berleburg.  Ob eine Wanderung mit Lamas oder das erste Mal Billard Spielen: Die Kinder haben bei den angebotenen Ferienspielen mächtig Spaß.

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Abwechslungsreich ging es wieder bei den Bad Berleburger Ferienspielen zu. Die Kinder haben bei einigen Aktionen Erstaunliches dazu gelernt – natürlich mit jeder Menge Spaß.

Papier selbst zu schöpfen macht Spaß und ist eine tolle, umweltfreundliche Aktion. Die Jungen und Mädchen waren gespannt, wie aus Zeitungen und Eierkartons später neues Papier entstehen soll. Juliane Berger erklärte und zeigte ihnen kreatives Papierrecycling.

Individuelle Meisterwerke

Zunächst verdünnten die Teilnehmer das eingeweichte Papier in mit Wasser gefüllten Schöpfwannen. Anschließend verteilten sie die Masse gleichmäßig auf den Schöpfrahmen und pressten das überschüssige Wasser aus. Die feuchte Papiermasse wurde auf Tüchern platziert und mit bunten Servietten kreativ verziert. Hierbei setzten alle ihre künstlerischen Ideen um und hatten jede Menge Spaß.

Nachdem das neue, eigene Papier getrocknet war, konnten die Jungen und Mädchen ihre individuell gestalteten Meisterwerke stolz mit nach Hause nehmen.

Wanderung mit Lamas

15 Kinder durften die „Rothaarlamas“ im Abenteuerdorf Wittgenstein kennenlernen. Maike Schröder und Klaus Aderhold nahmen die Kinder mit in das Gehege und hatten viel Spannendes und Interessantes rund um die friedvollen Paarhufer zu berichten. Sie stellten den Kindern die Lamas vor, indem sie ihre Namen und ein zu ihnen passendes Adjektiv mit demselben Anfangsbuchstaben nannten. So wurden schnell die verschiedenen Eigenarten und Charakterzüge der Lamas deutlich. Es gab etwa den „lieben Listero“ und den „chefhaften Cicolino“.

Nach dem ersten Kennenlernen durften die Kinder die Bürsten zum Striegeln selbst in die Hand nehmen. Um die Tiere nicht zu erschrecken, gab Klaus Aderhold den Tipp, sie anzusprechen, bevor man mit dem Striegeln oder Streicheln beginnt.

Nach der Fellpflege ging es auf eine kleine Wanderung rund um das Gelände des Freizeitzentrums. In Zweiergruppen durften die ursprünglich aus Südamerika stammenden Tiere geführt werden.

Die Kinder brauchten dabei keine Angst zu haben, bespuckt zu werden, denn das machen Lamas in der Regel nur untereinander, um die Rangordnung zu klären. Wieder im Freizeitzentrum angekommen, hatten die Kinder die Möglichkeit, Lama-Fanartikel zu kaufen und sich mit selbstgebratenen Würstchen am Stock zu stärken.

Bilderbuch Lieselotte

Neu bei den Bad Berleburger Ferienspielen war dieses Jahr die Veranstaltung „Bilderbuchkino Lieselotte“ der Bücherei MankelMuth. Hier konnten 15 Mädchen und Jungen gemeinsam mit Tabea Bender das Buch „Lieselotte macht Urlaub“ kennenlernen. In diesem Buch geht es um eine neugierige Kuh, die Urlaub machen möchte. Im Vordergrund steht dabei das Thema Freundschaft.

Die Kinder durften sich das Buch auf spielerische Art und Weise erklären, wobei sie sichtlich Spaß hatten. Im Anschluss bastelten sie gemeinsam Kühe und spielten Spiele wie „Blinde Kuh“ und „Ochsenberger“.

Spiel und Wissen um die Biene

Imkerin Juliane Berger bot einen Schnupperkurs rund um die Biene an. Zwölf Kinder setzten sich im AG-Raum des JAG mit Insekten auseinander. Im Fokus stand dabei die Biene. Gemeinsam malten die Teilnehmer Bienen, außerdem wurde erklärt, wie viele Flügel, Beine etc. Bienen haben und wie besonders ihre Facettenaugen sind.

Anschließend ging es zum praktischen Teil über und die Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hatte die Möglichkeit, aus Wachsplatten eine Kerze zu rollen sowie ein eigenes Etikett für ein Honigglas zu gestalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Gruppe konnten sich aus nächster Nähe einen Bienenstock ansehen – natürlich mit der passenden Schutzkleidung.

Im Anschluss wurden die Gruppen getauscht, damit jeder die Chance hatte, alles zu sehen. Zum Schluss

wurde eigener Honig geerntet und in einer Salatschleuder aus den Waben geschleudert.

Am Ende gingen alle Kinder mit einem reichen Wissen um die Biene, einem Honigglas und einer selbst gemachten Kerze nach Hause.

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