Höhenweg

„Besonderer Tag für die Stadt der Dörfer“

Georg Braun vom Heimatverein Elsoff mit einem Rotmilan, Bürgermeister Bernd Fuhrmann, „Motor“ Dr. Hartmut Dienst  und Bormskirchens Bürgermeister Karl Friedrich Frese (von links) beim symbolischen Scherenschnitt.

Georg Braun vom Heimatverein Elsoff mit einem Rotmilan, Bürgermeister Bernd Fuhrmann, „Motor“ Dr. Hartmut Dienst und Bormskirchens Bürgermeister Karl Friedrich Frese (von links) beim symbolischen Scherenschnitt.

Foto: WP

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Elsoff. Mit den Jagdhornbläsern Elsofftal, Männergesangsverein Lyra, einer Stafettenwanderung und reichlich Prominenz ist der neue Rotmilan-Höhenweg am Tag der Arbeit feierlich eingeweiht worden. Die meiste Arbeit hat definitiv Cheforganisator Dr. Hartmut Dienst im Vorfeld geleistet. Auf der Feierstunde in der Festhalle sprach Bürgermeister Bernd Fuhrmann von einem „besonderen Tag für die Stadt der Dörfer“.

Lange Vorbereitungszeit

Gleichzeitig machte der Verwaltungschef deutlich, dass es nicht damit getan sei, in vier Jahren Planung fünf Dörfer auf 38 Kilometer zu verbinden. „Dahinter steckt jede Menge Arbeit und Planung“, so Bernd Fuhrmann in Richtung Cheforganisator Dr. Dienst und an die fünf Ortsvorsteher gerichtet – und hier ging der Beifall auch an Georg Freitag (Alertshausen), Karl Wahl (Christianseck), Ulrich Dienst (Diedenshausen), Bernd Marburger (Elsoff) und Martin Schneider (Wunderthausen), die sich ebenfalls in das ehrgeizige Projekt mit eingebracht haben.

Der Rotmilan-Höhenweg verbindet nicht nur fünf Ortschaften, sondern auch zwei Bundesländer. Deshalb war auch Bromskirchens Bürgermeister der Einladung gefolgt. „Wir haben die Initiative gerne unterstützt“, machte Karl Friedrich Frese vor Abordnungen von Vereinen, Wirtschaft und Politik deutlich.

Mit der offiziellen Einweihung und dem obligatorischen Durchschneiden des grünen Bandes ist der länderübergreifende Rundweg noch nicht fertig gestellt. Laut Dr. Hartmut Dienst steht unter anderem noch folgendes auf der Agenda: So müssen noch auf einigen Teilstücken noch asphaltfreie Alternativstrecken ermittelt werden, und zusätzlich wird sein Team an der Markierung der Zu- und Abgangswege arbeiten.

Zertifizierung erreichen

Diese Maßnahmen werden auch durchgeführt, um die angestrebte Zertifizierung zu erreichen. Das ist aber längst noch nicht alles: Um den Weg noch attraktiver zu machen, sollen noch Schutzhütten errichtet und Ruhebänke aufgestellt werden. An dem 38 Kilometer langen Weg sind übrigens alle Heimat- Verkehrs- und Dorfgemeinschaften aller fünf angeschlossenen Orte beteiligt und das in Trägerschaft der IG RMHW. Ganz besonders freute es Dr. Dienst, dass sich die anliegenden 20 Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe ebenfalls mit großem Einsatz an der Realisation beteiligt haben. Auf der Feierstunde sprach auch Bürgermeister Fuhrmann von einer „hohen touristischen Bedeutung“.

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