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CDU Bad Laasphe gibt dem DRK eine Finanzspritze

Günter Wagner, Marco Scheffel, Fritz Bosch, Martin Achatzi (v.l) mit dem neuen RTW des Bad Laaspher DRKs.

Günter Wagner, Marco Scheffel, Fritz Bosch, Martin Achatzi (v.l) mit dem neuen RTW des Bad Laaspher DRKs.

Foto: Lisa Klaus / WP

Bad Laasphe.  Mit dem vierstelligen Zuschuss der CDU Bad Laasphe investiert der DRK-Ortsverein in ein neues, hochwertiges Navigationsgerät.

Ein Rettungswagen muss immer schnell und zielsicher vor Ort sein – ein vernünftiges Navigationsgerät ist dafür unerlässlich. Damit die ehrenamtlichen Mitglieder des DRK Bad Laasphe mit einem solchen Gerät ausgestattet sind, hat die Bad Laaspher CDU mit einem vierstelligen Zuschuss den Erwerb möglich gemacht.

„Man hätte auch ein normales Navigationsgerät für 100 Euro oder auch das Handy an die Scheibe kleben können, aber mit einem Rettungswagen braucht man schon ein ein Navigationsgerät, das auf die Größe

des Fahrzeugs abgestimmt ist und über ein präzises Kartenmaterial verfügt“, erklärt Bad Laasphes DRK-Leiter Marco Scheffel und fügt hinzu: „Wittgenstein ist flächenmäßig sehr groß und da kann man einfach nicht absolute Ortskenntnis verlangen. Zudem fahren wir auch außerhalb Wittgensteins und auch dort kennt man sich nicht immer gut aus.“

Neuer Rettungswagen kommt aus Bayern

Das Navigationsgerät war nötig, weil sich der Ortsverein einen neuen „gebrauchten“ Rettungswagen angeschafft hatte. „Wir haben uns einen aus Bayern, Baujahr 2013, ausgesucht und neu beklebt“, erklärt Scheffel. Für das gewünschte Navi, das preislich weit über einem gewöhnlichen liegt, bat das DRK deshalb um einen Zuschuss, den es von der CDU bekam.

Dass ein solches Navigationsgerät gerade bei einem Rettungswagen wichtig ist, hat Bad Laasphes CDU-

Fraktionsvorsitzender Martin Achatzi erst kürzlich in der eigenen Familie erlebt: „Der Fahrer wusste erst nicht, wohin genau er kommen soll. Da wurde mir die Wichtigkeit dieses Zuschusses noch einmal bewusst“, berichtet der Politiker. „Diese Investition dient der gesamten Stadt“, betont Achatzi.

„Ich bin den Jungs sehr dankbar, dass sie den Ausbildungsstandort erhalten und auch dem Ehrenamt die

Treue halten“, machte Bad Laasphes DRK-Vorsitzender Fritz Bosch deutlich: „Unsere Ausrückzeiten können sich wirklich sehen lassen, unsere Ehrenamtlichen bewegen sich im Dienst nicht weit vom Rettungswagen weg.“

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