Nachhaltigkeit

Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Berleburg wieder nominiert

Mit der Top 3-Auszeichnung auf dem Blauen Teppich beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018: Bürgermeister Bernd Fuhrmann mit den Bürgermeister-Kollegen Wilfried Roos aus Saerbeck und Patrick Kunkel aus Eltville.

Mit der Top 3-Auszeichnung auf dem Blauen Teppich beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018: Bürgermeister Bernd Fuhrmann mit den Bürgermeister-Kollegen Wilfried Roos aus Saerbeck und Patrick Kunkel aus Eltville.

Foto: Jochen Rolfes

Bad Berleburg  Nach dem Erreichen der Top 3 der nachhaltigsten Kleinstädte in 2018 ist Berleburg 2019 erneut nominiert. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.

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. Die Stadt Bad Berleburg ist wieder für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert – diesmal in gleich zwei Kategorien. Zum einen hat Bad Berleburg es wieder unter die Top 3 der nachhaltigsten Kleinstädte und Gemeinden (unter 25.000 Einwohner) geschafft. Zum anderen ist die Stadt für den Sonderpreis „Digitalisierung“ nominiert. „Für uns war die Nominierung im vergangenen Jahr schon ein wirklich großer Erfolg“, freut sich Bürgermeister Bernd Fuhrmann, „dass wir diesen nun wiederholen können und auch im Bereich ‚Digitalisierung‘ ganz vorne mit dabei sind, ist eine tolle Entwicklung und bestätigt uns auf unserem gemeinsamen Weg mit der Politik, den Ortschaften und der Verwaltung! Mein Dank gilt dabei allen, die sich in unserer Stadt und den Dörfern aktiv einbringen.“


Preise in drei Kategorien

Wie die Stadt letztendlich abschneidet, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Wie im vergangenen Jahr auch werden Assessmentpartner zu einem ausführlichen Interview mit Vertretern der Verwaltung nach Bad Berleburg kommen. In einer abschließenden Sitzung entscheidet die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises dann über die Sieger. Für Städte und Gemeinden gibt es insgesamt drei Kategorien: „Deutschlands nachhaltigste Großstädte“, „Deutschlands nachhaltigste Städte mittlerer Größe“ und „Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden“. Die Erstplatzierten erhalten jeweils 30.000 Euro für Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung.

Neben Bad Berleburg sind Dornstadt und Wildpoldsried nominiert. Für den Sonderpreis „Digitalisierung“ sind neben Bad Berleburg die Kommunen Heilbronn, Pfaffenhofen an der Ilm, Ulm und Waiblingen ausgewählt worden.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden wird dieses Jahr zum achten Mal vergeben. Die Auszeichnung ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, der Allianz Umweltstiftung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Gesucht werden Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den wichtigen Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisieren. Teilnahmeberechtigt sind alle deutschen Städte und Gemeinden.


Begründung des Büros Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Mit dem Leitbild „Bad Berleburg 2030“ im Rahmen des Projekts „Global Nachhaltige Kommune NRW“ hat die „Stadt der Dörfer“ inmitten des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge ein Handlungsprogramm für eine zielgerichtete, nachhaltige Entwicklung erarbeitet, um den demografischen Herausforderungen zu begegnen und auch 2030 ein Wohnen und Wirtschaften in der Kernstadt und den umliegenden Dörfern zu ermöglichen. Für die Erreichung diese Ziels sorgen Maßnahmen wie z.B. das „Standort-Patennetz“ zur Fachkräftebindung oder die Konversion einer Industriebrache zum modernen „Zentrum Via Adrina“ mit dorfgemeinschaftlichen, feuerwehrtechnischen und touristischen Einrichtungen. Ein weiterer Teil der Konversionsfläche wird seit 2017 ganz im Zeichen einer hochwertigen und gleichberechtigten Bildung sowie der Integration aller Bürger als Kommunikations- und Lernort für alle Altersgruppen genutzt. Dabei setzt Bad Berleburg in dem modernen Komplex auf nachhaltige Baumaterialien, gemeinsame Raumnutzung und einen niedrigen Ressourcenverbrauch. Mit der „Digitalen Agenda BLB“ will die Kommune den digitalen Wandel aktiv gestalten und zur nachhaltigen Stadtentwicklung einsetzen.

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