Digitalisierung Südwestfalens vorantreiben

Siegen-Wittgenstein.  Dirk Wiese (MdB), Sprecher der SPD Südwestfalen, fordert die Landesregierung auf, endlich Fakten zu schaffen und Südwestfalen ebenfalls zur Modellregion Digitalisierung auszurufen. Eine Möglichkeit der Realisierung liegt nach Auffassung des sauerländischen Bundestagsabgeordneten bei überregionalen Kooperationspartnerschaften, beispielsweise mit Kommunen und Hochschulen aus dem östlichen Ruhrgebiet, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Dirk Wiese (MdB), Sprecher der SPD Südwestfalen, fordert die Landesregierung auf, endlich Fakten zu schaffen und Südwestfalen ebenfalls zur Modellregion Digitalisierung auszurufen. Eine Möglichkeit der Realisierung liegt nach Auffassung des sauerländischen Bundestagsabgeordneten bei überregionalen Kooperationspartnerschaften, beispielsweise mit Kommunen und Hochschulen aus dem östlichen Ruhrgebiet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Oktober hatte FDP-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart in Abstimmung mit seiner Parteikollegin und Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl angekündigt, dass OWL mit Paderborn als Leitkommune zur digitalen Modellregion für Nordrhein-Westfalen ernannt werden soll. Dabei sollen innovative Projekte des E-Governments und der digitalen Stadtentwicklung im Mittelpunkt stehen. In diesem Zusammenhang wurde berichtet, dass bis Ende des Jahres vier weitere digitale Modellregionen in den anderen Regierungsbezirken NRWs folgen sollten. Seitdem sei jedoch nichts passiert, so Wiese.

Industrielles Herz nicht vergessen

„In Südwestfalen schlägt das industrielle Herz von NRW und die Regierung macht einen weiten Bogen um uns. Das ist nicht hinnehmbar“, so Gordan Dudas (MdL) und Hans-Walter Schneider (Vorsitzender der SPD-Regionalratsfraktion bei der Bezirksregierung Arnsberg). Aus Sicht der SPD Südwestfalen müssten alle fünf Regierungsbezirke gleichberechtigt zu digitalen Modellregionen ausgebaut werden und den wolkigen Ankündigungen endlich Taten folgen. „Wir haben in Südwestfalen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die darauf warten, ihren Beitrag zu konkreten Modernisierungprojekten zu leisten“, so Wiese.

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