Alternative zu ÖPNV

Dorfverein Aue-Wingeshauen installiert Mitfahrbank

Dirk Weller und Helmut Keßler stellten die Mitfahrer-Bank in Wingeshausen gemeinsam auf. Wer hier Platz nimmt, kann aus vier Reisezielen auswählen: Aue, Bad Berleburg, Erndtebrück und Schmallenberg.

Dirk Weller und Helmut Keßler stellten die Mitfahrer-Bank in Wingeshausen gemeinsam auf. Wer hier Platz nimmt, kann aus vier Reisezielen auswählen: Aue, Bad Berleburg, Erndtebrück und Schmallenberg.

Foto: Dorfverein Aue-Wingeshauen / WP

Wingeshausen.  Die Idee ist sicherlich nicht neu und wird in anderen Ortschaften bereits umgesetzt - der Dorfverein möchte den guten Beispielen folgen.

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Der Dorfverein Aue-Wingeshausen setzt in Zeiten von Diskussionen um den Klimawandel und alternative Möglichkeiten der Mobilität auf innovative Lösungen. Viele Passanten werden die wunderschöne Bank aus Lärchenholz an der Bushaltestelle „Festplatz“ an der Alten Landstraße in Wingeshausen schon bemerkt haben. Wer auf der Mitfahrer-Bank Platz nimmt, möchte gerne mitgenommen werden. Die Idee ist sicherlich nicht neu und wird in anderen Ortschaften bereits umgesetzt - der Dorfverein möchte den guten Beispielen folgen. „Wir wissen alle, dass das ÖPNV-Angebot in der Region Luft nach oben hat. Wir möchten den Menschen gerne eine Alternative bieten, auf einfachem Weg von A nach B zu kommen. Die Mitfahrer-Bank soll alle Generationen ansprechen“, sagt Helmut Keßler, Vorsitzender des Dorfvereins.

Für die Idee fand sich in Dirk Weller rasch ein emsiger Helfer des Dorfvereins, der immer zur Stelle ist, wenn es um Projekte mit Holz geht. Der gelernte Tischler hat der Bank eine ganz besondere Note gegeben und der Phantasie einfach mal freien Lauf gelassen. An einem Seilzug mit dem entsprechenden Schild kann der potenzielle Mitfahrer sein Fahrtziel deutlich kenntlich machen - das vereinfacht die Kommunikation. Als Fahrtziele stehen Aue, Bad Berleburg, Erndtebrück und Schmallenberg zur Auswahl. Einfach den Seilzug in den Haken einhängen - schon ist das Reiseziel deutlich zu erkennen. „Die Umsetzung war nicht ganz einfach, aber unter dem Strich ist das eine gute Lösung“, sagt Dirk Weller.

Der Dorfverein bedankt sich bei Dirk Weller für die Umsetzung und bei Juliane Berger, die den Anstrich der Bank übernommen hatte. Die Finanzierung übernahm der Verein aus eigenen Mitteln.

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