Bauarbeiten

Eine „Win-Win-Situation“ für Bad Laasphe

Die Straßen NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen in Netphen teilt mit, dass im Auftrag des Kreises Siegen Wittgenstein mit der Sanierung der K 36 in der Ortsdurchfahrt Fischelbach begonnen wurde. Die Baustrecke verläuft auf rund 700 Meter Länge zwischen dem Kreuzungsbereich Fischelbacher Straße und Alte Eisenstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Sohl.

Die Straßen NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen in Netphen teilt mit, dass im Auftrag des Kreises Siegen Wittgenstein mit der Sanierung der K 36 in der Ortsdurchfahrt Fischelbach begonnen wurde. Die Baustrecke verläuft auf rund 700 Meter Länge zwischen dem Kreuzungsbereich Fischelbacher Straße und Alte Eisenstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Sohl.

Foto: Eberhard Demtröder

Fischelbach.   Stadt Bad Laasphe nutzt Sanierung der Kreisstraße 36 durch Straßen NRW, um Trinkwasser-Versorgungsleitungen kostengünstig zu erneuern.

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Im Auftrag des Kreises Siegen-Wittgenstein saniert der Landesbetrieb Straßen NRW seit Anfang April die Kreisstraße 36 in Fischelbach – und auch die Stadt Bad Laasphe mischt bei den Bauarbeiten mit, verlegt neue Wasserleitungen.

Die K 36 durch das Dorf erhält zwischen der Einmündung Fischelbacher Straße/Alte Eisenstraße und dem Ortsausgang in Richtung Sohl in drei Bauabschnitten einen neuen Fahrbahn-Aufbau, eine neue Straßen-Entwässerung und neue Stützbauwerke.

Doch das ist noch nicht alles, denn: Das Wasserwerk der Stadt Bad Laasphe nutzt den vorhandenen Baustellen-Graben, um seine Trinkwasser-Versorgungsleitungen ebenfalls zu erneuern – und so den Bürgerinnen und Bürgern von Fischelbach künftig eine noch höhere Versorgungssicherheit bieten zu können.

Dietrich: Echte „Win-win-Situation“

Sandro Dietrich, Leiter des Wasserwerks, freut sich über die gute

Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb und darüber, dass es wieder einmal gelungen ist, einen solchen Synergie-Effekt zu nutzen: „Es ist immer günstig mitzugehen, wenn solche Baumaßnahmen anstehen. So lässt sich einiges an Kosten einsparen, da nicht zweimal gegraben werden muss“, sagt er zu der echten Win-win-Situation.

Auf einer Länge von rund 700 Metern werden die alten Rohre gegen neue ausgetauscht. Immerhin rund 300.000 Euro nimmt das Wasserwerk für diese Maßnahme in die Hand.

Notversorgung sichergestellt

Damit bis zum Abschluss der Bauarbeiten kein Anwohner auf dem Trockenen sitzt, wurden vorab Leitungen zur Notversorgung gelegt. „Nichtsdestotrotz kann es hin und wieder zu Schwankungen des Wasserdrucks oder zu kurzzeitigen Versorgungsunterbrechungen kommen.

Wenn es planbar ist, teilen wir das aber vorher mit“, betont Sandro Dietrich und hofft in diesem Zuge auf das Verständnis der Anwohner. Mit dem Baufortschritt ist der Wasserwerk-Leiter zufrieden: „Aktuell liegen wir voll im Zeitplan.“

Die Fertigstellung der kompletten Maßnahme inklusive neuem Fahrbahnaufbau ist laut Landesbetrieb für den Sommer 2020 geplant. Wegen der beengten örtlichen Verhältnisse erfolgen die Arbeiten in enger Absprache mit den Anliegern und den Rettungsdiensten. Der innerörtliche Verkehr wird über die seitlichen Dorfstraßen umgeleitet.

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