Grüne Woche

Elsoffs Bewohner staunen über Demonstrationen in Berlin

Heimatverein Elsoff in Berlin

Heimatverein Elsoff in Berlin

Foto: Elke Hesselbach / WP

Elsoff/Berlin.  Ausflug des Heimatvereins Elsoff nach Berlin zur Grünen Woche. Bauern-Demos sorgen für Gesprächsstoff unter den Wittgensteinern.

Schon länger hatten die Mitglieder des Heimatvereins Elsoff keine große Fahrt mehr gemeinsam unternommen – es war also höchste Zeit für einen Ausflug. Für ein paar Tage nach Berlin und zur Grünen Woche sollte es also für 75 Personen gehen, organisiert vom 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Jörg Hesselbach. „Wir sind im Mai in die Planung eingestiegen und es hat alles gut geklappt“, blickt seine Frau Elke Hesselbach zurück.

Nach einer Orientierungsfahrt durch die Hauptstadt vom Potsdamer Platz aus ging es tags darauf für die Teilnehmer zur Grünen Woche. Dort veranstaltete die Elsofferin und angehende Doktorandin Nina-Mareen Grenz auf der Hessenbühne einen Talk mit dem Titel „Lernort Bauernhof“.

„Das war ganz toll für uns, die Gruppe hat sich getroffen und haben sie unterstützt und ihr zugehört“, erinnert sich Hesselbach. Die Altersspanne der Teilnehmer war sehr groß, zwischen 19 und 81 Jahre alt waren die 75 Elsoffer in Berlin. „Es war eine super harmonische Fahrt“, betont Elke Hesselbach. Beim Besuch der Grünen Woche blieb auch nicht aus, dass die Wittgensteiner Zeugen der Bauern-Demonstrationen in Berlin wurden.

Von Menschenmenge beeindruckt

„Das hat innerhalb der Gruppe für einiges an Gesprächsstoff gesorgt und zu einigen interessanten Dialogen geführt“, berichtet Hesselbach, deren Reisegruppe auch von der schieren Menge an Demonstranten beeindruckt war. „Es waren 27.000 Menschen auf der Straße, das kriegt man nicht jeden Tag zu sehen.“ Besonders für die Landwirte unter den Teilnehmern der Fahrt sei die Demonstration interessant gewesen.

Doch auch in den Körperwelten oder im Zoo vertreiben die Elsoffer ihre Zeit in der Hauptstadt. „Wir haben uns in kleine Gruppen aufgeteilt und verschiedene Dinge unternommen, abends haben wir uns dann in der großen Gruppe in einem Restaurant getroffen“, so Hesselbach. In Zukunft sollen mehrere Ausflüge, vor allem in landwirtschaftliche Betriebe, geplant werden.

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