Luftwaffe

Erndtebrücker Luftwaffe rockt für den guten Zweck

Der Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2,Oberstleutnant Jörg Sieratzki (links), rockt selbst mit.

Der Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2,Oberstleutnant Jörg Sieratzki (links), rockt selbst mit.

Foto: Daniel Heinen / WP

Erndtebrück.  Im Erndtebrücker Hachenberg-Casino kommen bei der Rocknacht „Rock auf’m Berg“ 2500 Euro für zwei heimische karitative Vereinigungen zusammen.

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Plötzlich wurde es am Luftwaffenstandort Erndtebrück mächtig laut, denn das Hachenberg-Casino ließ es zum traditionellen „Rock auf´m Berg“ so richtig krachen. Die Rocknacht, die für die Angehörigen der Hachenberg-Kaserne mittlerweile zu einem liebgewonnenen jährlich wiederkehrenden Live-Event auf dem Hachenberg geworden ist, ist jedoch deutlich mehr! Getreu des Mottos „Rocken für den guten Zweck“ spendet das Hachenberg-Casino die erwirtschafteten Erlöse des Abends stets für soziale Zwecke.

Bei exzellentem Wetter treffen sich die Angehörigen des Luftwaffenstandorts Erndtebrück an ihrem Hachenberg-Casino, um auch in diesem Jahr wieder gemeinsam eine Rocknacht mit Livemusik zu erleben. Eingeleitet wird die durch das Duo „HÄ?“.

Leidenschaftliche Musiker mit viel Humor

Der Bandname „HÄ? –denn sie wussten nicht was sie tun!“ steht zum einen für Hansi & Ändy. Den humoristischen Untertitel „denn sie wussten nicht was sie tun!“ darf man aber nicht ernst nehmen, denn Hans-Joachim (Hansi) Rösler und Andreas (Ändy) Schattinger wissen sehr genau, was sie tun.

Zwei leidenschaftliche Musiker gehen mit extrem viel Humor und Spaß an die Sache. Folglich springt der Funke auch gleich auf das begeisterte Publikum über. Schattinger ist übrigens nicht nur mit „HÄ ?“ unterwegs, sondern leistet im „realen“ Leben Dienst als Stabsfeldwebel im Stab des Einsatzführungsbereich 2.

Nahtlos setzt die Rock-Cover Band „Monsun“ aus Lennestadt in der zweiten Halbzeit das Programm mit handgemachtem, kompromisslosen Live-Rock fort. Vor allem die Bühnenpräsenz und die Publikumsnähe machen die sechs aus dem Sauerland so ausgesprochen sympathisch.

Drei Stunden Rockmusik aus mehreren Jahrzehnten

Das mehr als dreistündige Programm ist äußerst breitgefächert: Von den 70ern (Black Sabbath, Led Zeppelin,etc) über die 80er (Billy Idol, Iron Maiden, Warlock, Kiss, etc), den 90ern (Queensrÿche, Genesis, Skunk Anansie, Anouk, etc) bis in die heutige Zeit (Green Day,30 Seconds to Mars, Foo Fighters, Billy Talent, etc) erstreckt sich das enorme Spektrum der Band.

Sven Miebach am Gesang ist ebenso versierter Profi,wie Sängerin Nadine Tandogan, ihres Zeichens ausgebildete Gesangslehrerin. Die Abteilung Groove ist mit den erfahrenen Szenecracks, Bernie Würden am Schlagzeug und Jens Kathol am Bass, bestens besetzt, und das Gitarren-Dreamteam Daniel Beste und Marius Albers stachelt sich gegenseitig zu solistischen Höchstleistungen an.

Kommandeur an der E-Gitarre

Doch „Monsum“ kann noch mehr! Zum Abschluss des Programms spielt die Band – zur Überraschung des Publikums – plötzlich nicht mehr zu sechst. Zu Schlagzeug und Gesang gesellt sich plötzlich ein „frischer“ Gitarrist.

Der Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2,Oberstleutnant Jörg Sieratzki, greift selbst zur E-Gitarre und rockt zum Final-Song „TNT“ eigenhändig auf der Bühne mit. Die Truppe ist begeistert – „das rockt“ – und der„Einsatz“ für den guten Zweck bereitet dem Kommandeur sichtlich Freude: „AC/DC ist halt meine Leidenschaft“, grinst Sieratzki zufrieden

2500 Euro für „Perspektive Zukunft“ und den „Herzenswunsch-Krankenwagen“ der Malteser

„Wir freuen uns riesig, dass die zweite Auflage des „Rock auf´m Berg“ so gut angenommen wird“, betont Stabsfeldwebel Sebastian Schulte, 1. Vorsitzender des Hachenberg-Casinos.„Was will man auch mehr? Wetter gut – Musik gut – Stimmung top! Da macht so ein Event auch den Organisatoren richtig viel Spaß.“

Und die Spendensumme kann in diesem Jahr auch nochmals auf 2.500 Euro gesteigert werden.

Immer wieder Spenden gesammelt

Immer wieder hat das Casino in den letzten Jahren Sonderveranstaltungen durchgeführt, deren Erlös dann letztlich einem guten Zweck zu Gute kam.

Diesmal geht die eine Hälfte an den Verein „Perspektive Zukunft e.V.“, der die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit im evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein unterstützt.

Die andere Hälfte geht an das Projekt „Herzenswunsch-Krankenwagen“ der Malteser in Bad Laasphe. Der „Herzenswunsch-Krankenwagen“ finanziert sich über Spenden und wird für Menschen eingesetzt, die noch einmal einen Herzenswunsch haben, bevor Sie für immer von uns gehen.

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