Erster Geldsegen für Leader-Projekte

Womelsdorf.   Die Gesichter strahlen mit der Abendsonne um die Wette. Auf dem Spielplatz neben der Alten Schule Womelsdorf sind die Vertreter zweier herausragender Projekte zusammengekommen, um endlich die ersehnten Förderbescheide entgegennehmen zu können.

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Die Gesichter strahlen mit der Abendsonne um die Wette. Auf dem Spielplatz neben der Alten Schule Womelsdorf sind die Vertreter zweier herausragender Projekte zusammengekommen, um endlich die ersehnten Förderbescheide entgegennehmen zu können.

Urkunden bedeuten bares Geld

Holger Saßmannshausen und Henning Gronau vom Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe Wittgenstein des Leader-Projektes haben Urkunden dabei, die bares Geld bedeuten und zugleich der Startschuss für eine positive Entwicklung sein sollen. „Das sind die ersten Bewilligungsbescheide für die ersten beiden Projekte in Wittgenstein“, hebt Saßmannshausen hervor. Die Projekte hatten sich mit aussagekräftigen Bewerbungen um das Geld bemüht und waren einstimmig vom LAG-Vorstand nach Arnsberg zur Bewilligung weiterempfohlen worden.

8895 Euro

sind für die Machbarkeitsstudie des Nahwärmenetzes Birkelbach-Womelsdorf gedacht, die mit insgesamt 13 685 Euro in der Bewerbung um die Fördergelder eingepreist war. Die Machbarkeitsstudie soll die Chancen für eine Versorgung von Häusern in den beiden Nachbardörfern mit Wärmeenergie aus einem Holzhackschnitzelkraftwerk ausloten.

7082 Euro

gehen an den Zusammenschluss „Lebendige Trauerkultur in Wittgenstein“, der seine ehrenamtlichen Trauerbegleiter noch besser für ihren kräftezehrenden Job ausbilden und vorbereiten will. Diese Maßnahme allein kostet 10 896 Euro.

65-prozentige Förderung

In beiden Fällen muss die 65-prozentige Förderung am Ende noch mit Eigenleistungen in Form von Spenden oder Muskelhypotheken aufgestockt werden, macht Holger Saßmannshausen deutlich. Sein Vorstandskollege und Erndtebrücker Bürgermeister, Henning Gronau, unterstrich mit Blick auf das NaBiWo-Projekt aber auch, dass es möglicherweise weitere finanzielle Unterstützung aus dem Fördertopf für Integrierte Kommunale Entwicklung (IKEK) geben könnte.

Und Tanja Baldus, die für die Trauerbegeleiter sprach, machte deutlich, was dieser Förderbescheid – anders als für eine Infrastrukturmaßnahme – auch für ein soziales Projekt bedeuten kann: „Ich freue mich, weil es ein Thema für die ganze Gesellschaft ist.“

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