Einsätze

Feuerwehr Erndtebrück hat Waldbrände schnell unter Kontrolle

Zwei Waldbrände hielten den Löschzug l am Samstagnachmittag in Atem. Bei den hohen Außentemperaturen wurden den Feuerwehrkameraden und -kameradinnen auch körperlich einiges abverlangt.

Zwei Waldbrände hielten den Löschzug l am Samstagnachmittag in Atem. Bei den hohen Außentemperaturen wurden den Feuerwehrkameraden und -kameradinnen auch körperlich einiges abverlangt.

Foto: Carolin Battenfeld

Erndtebrück.  In einem Fall war es Selbstentzündung von gemähtem Gras, aber das zweite Feuer wurde möglicherweise durch unachtsame Griller verursacht.

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Zwei Waldbrände hielten den Erndtebrücker Löschzug l am Samstagnachmittag in Atem. Gegen 13.41 Uhr erfolgte die erste Alarmierung für die Feuerwehren aus und um Erndtebrück. Stellvertretender Wehrführer Horst Schneider lobt die gute Einsatzbereitschaft der Feuerwehrmänner und -frauen, die zur Einsatzstelle am Ebschloh in Erndtebrück gefahren waren: „Wir konnten mit 32 Mann arbeiten“, erklärt er. Grund des Brandes am Ebschloh war „vermutlich Selbstentzündung“, so Horst Schneider, „da lag ne Menge trockenes Gras rum.“ Nachdem die kleine Brandstelle, „mit einer Länge von ungefähr 35 Metern“, so Schneider, nach einer knappen Viertelstunde gesichert und gelöscht war, ging es beinahe nahtlos zum zweiten Einsatz des Tages. „Wir hatten noch nicht mal eingeparkt, da sind wir mit den vollbesetzten Autos wieder ausgerückt“, sagt Jens Maletschek, stellvertretender Löschzugführer des Löschzuges l und Einsatzleitung am Samstag.

Unsachgemäßes Grillen

Am Wendehammer der alten Sprungschanze im Wellerstal, diesmal in der Nähe des Bunkers Erich, war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar geworden. Durch ein vermutliches Grillvergnügen bisher unbekannter Personen entzündete sich eine Fläche von 200 Quadratmetern, die die Freiwillige Feuerwehr nach 90 Minuten als gelöscht erklärte. „Wir können uns bei der Ursache nicht sicher sein, allerdings ermittelt die Polizei wegen vermutlicher Brandstiftung“; erklärt Schneider.

„Wir waren ja warm gelaufen durch den ersten Einsatz und dieses Mal sogar 38 Mann stark“, sagt Maletschek. Auch Horst Schneider ist zufrieden mit den Abläufen der beiden Einsätze: „Das hat alles gut geklappt – eben wie gewollt und gelernt“, lobt er die Mitglieder des Löschzuges.

Durch die Hilfe von Sebastian Fischer konnte das gesamte Gelände am Wellerstal mit einer Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war, abgesucht und für unbedenklich erklärt werden.

„Trotzdem möchten wie die Bevölkerung, gerade in der Sommerzeit, darauf hinweisen, vom Rauchen, Grillen oder dem unachtsamen entsorgen von Glasflaschen im Wald Abstand zu nehmen“, so die Wehrführung.

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