Winterdienst

Erste Schneefälle angekündigt - Erndtebrück ist gerüstet

Wenn es demnächst in Erndtebrück so aussieht, das ist die Gemeindeverwaltung mit ihren Mitarbeitern des Bauhofes, den Einsatzfahrzeugen und den eingelagerten Salzvorräten gut auf den Wintereinbruch vorbereitet.

Foto: Gemeinde Erndtebrück

Wenn es demnächst in Erndtebrück so aussieht, das ist die Gemeindeverwaltung mit ihren Mitarbeitern des Bauhofes, den Einsatzfahrzeugen und den eingelagerten Salzvorräten gut auf den Wintereinbruch vorbereitet. Foto: Gemeinde Erndtebrück

Erndtebrück.   Der Deutsche Wetterdienst hat für die Höhenlagen in der Region Sauerland/Wittgenstein für Anfang kommender Woche erste Schneefälle vorausgesagt.

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Dass der Winter in Wittgenstein manchmal schneller kommt als gedacht, ist kein Geheimnis. Daher ist es wichtig, dass sowohl die Kommunen, als auch die Bürger gut auf die ersten Schneefälle vorbereitet sind. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Höhenlagen in der Region bereits für Anfang kommender Woche erste Schneefälle vorausgesagt.

Der Salzvorrat

Derzeit stehen für Erndtebrück rund 15 Tonnen Streusalz im Bauhof zur Verfügung, zusätzlich wurden im Silo rund 190 Tonnen eingelagert. Im vergangenen Winter wurden rund 305 Tonnen verbraucht. „Das war verhältnismäßig viel. In der Regel kommen wir mit der Silofüllung hin“, sagt Bauamtsleiter Björn Fuhrmann.

Die Prioritäten

Die Gemeinde Erndtebrück ist grundsätzlich verpflichtet, die gemeindeeigenen Straßen nach einer festgelegten Prioritätenliste zu räumen und zu streuen, wobei jedoch auch die Wirtschaftlichkeit bei der Erledigung berücksichtigt wird (ausgenommen sind Kreis-, Landes- und Bundesstraßen). Gefährliche und verkehrswichtige Straßenabschnitte haben hierbei immer Vorrang.

Auf einer Länge von ca. 80 km können die Mitarbeiter des Winterdienstes zudem nicht gleichzeitig alle Straßen von Schnee befreien. Zwangsläufig müssen manche Anwohner länger auf den Räumdienst warten als Andere, was auch Björn Fuhrmann bedauert: „Selbstverständlich haben wir Verständnis dafür, dass die Anwohner ihre Straßen möglichst zeitnah geräumt haben wollen. Leider ist das nicht gleichermaßen möglich. Da wir nur eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern und Fahrzeugen zur Verfügung haben, müssen die Kollegen nach einer bestimmten Reihenfolge die Straßen räumen."

Personal und Fahrzeuge

Der Gemeinde stehen im Winterdienst schichtweise neun Bauhofmitarbeiter und vier Fahrzeuge zur Verfügung. Parallel dazu arbeitet eine sogenannte Handkolonne mit zwei Mitarbeitern, die die Gehwege und Bushaltestellen räumt. Darüber hinaus werden bei Schneefall zusätzlich vier externe Lohnunternehmer mit vier Fahrzeugen alarmiert. Dadurch können acht Räumfahrzeuge gleichzeitig im Gemeindegebiet im Einsatz sein.

Der Winterdienst sollte grundsätzlich von Beginn bis Ende des Berufsverkehrs (ca. 7 bis 20 Uhr) gewährleistet sein. „Es ist uns aber wichtig, dass wir bei starkem Schneefall und glatten Straßen auch mehr abdecken. Denn wir wollen, dass unsere Bürger sicher zur Arbeit kommen und auch wieder zurück“, ergänzt Bürgermeister Henning Gronau. „Die Mitarbeiter leisten hier Jahr für Jahr große Einsatzbereitschaft.“ Große Probleme stellen Fahrzeuge dar, die an den Straßen geparkt werden, weil Räumdienste dann gegebenenfalls nicht durchkommen oder sich verzögern. Daher sollten Fahrzeuge nicht an der Straße abgestellt werden, wenn genügend Platz auf dem Grundstück vorhanden ist.

Abschließend bittet die Gemeindeverwaltung um gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme: „Wir müssen uns in jedem Fall auf glatte Straßen und Gehwegen einstellen – auch wenn der Winterdienst durch Anlieger und Gemeinde bestmöglich durchgeführt wird.“

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